SP-Wahlkampf

Leitartikel

Zweisprachige Politik

Apenrade/Aabenraa Die Schleswigsche Partei setzt bei Plakaten, Wahlsprüchen und Leserbriefen verstärkt auf die dänische Sprache und den nordschleswigschen Dialekt. Aber sie darf auch ihre Wurzeln, die Wähler der Minderheit, nicht vergessen. Anzeigen im Nordschleswiger oder eine W!R-Beilage allein reichen nicht aus. Es muss auch ein Gefühl rüberkommen, dass  die Kandidaten für „mich“ da sind, dass auch jeder in der Minderheit sich angesprochen fühlt. Ein mühsames, aber notwendiges politisches Handwerk, meint Chefredakteur Gwyn Nissen.

Leitartikel

Von Apenrade bis Katalonien

Apenrade/Aabenraa In der Folketings-Debatte war aus dem Munde von Lars Løkke, der fast eine Kommunalwahlkampf-Rede hielt, auch der Name Apenrade zukunftsträchtig zu hören, doch viel mehr wurde ein ganz anderer Ort, eine Region fernab von Dänemark diskutiert: Katalonien. Allerdings, der Staatsminister pochte auf das souveräne Recht der Nicht-Einmischung von außen und war auch nicht bereit, das spanische Vorgehen in Katalonien zu kritisieren. Wissend, dass Pandoras Büchse auch im Nordatlantik unterwegs ist, meint Siegfried Matlok.

Leitartikel

(Vor-)Geschichte zum 1:1

Apenrade/Aabenraa Im Juni 1992 stimmten die dänischen Spieler überglücklich – aber wohl auch unter etwas Alkoholeinfluss stehend das Schlachtlied an: „Deutschland, Deutschland – alles ist vorbei.“ 25 Jahre nach dem Triumph in Göteborg hat sich auch im deutsch-dänischen Verhältnis so vieles entscheidend verändert – und erfreulicherweise nicht nur auf dem Rasen, wo der Fußball-Weltmeister in Brøndby trotz einer B-Elf herzlich empfangen wurde, meint Siegfried Matlok.