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„Wir dürfen jetzt nicht anfangen zu zweifeln“

„Wir dürfen jetzt nicht anfangen zu zweifeln“

„Wir dürfen jetzt nicht anfangen zu zweifeln“

Hadersleben/Haderslev
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Foto: Claus Fisker/Ritzau Scanpix

Wieder kein Torerfolg, wieder ein 0:2. Das hatten sich bei SønderjyskE alle anders vorgestellt, doch trotz des Fehlstarts ins neue Jahr unter Glen Riddersholm will keine den Kopf in den Sand stecken.

„Der Glaube an den Weg, den wir eingeschlagen haben, ist weiter groß. Ich habe trotz der Niederlage ein gutes Gefühl. Wir dürfen jetzt nicht anfangen zu zweifeln, und ich habe auch nicht das Gefühl, dass irgendjemand von uns das tut“, meint SønderjyskE-Kicker Søren Frederiksen nach dem 0:2 gegen AGF: „Es ist uns noch nicht gelungen, einen Rückstand umzudrehen, aber das Gefühl auf dem Platz ist anders als noch im vergangenen Jahr. Rückstände machen uns nicht mehr so viel aus. So ist zumindest das Gefühl. Ich bin mir sicher, dass wir dies drehen können, wenn wir so weitermachen wie in der zweiten Halbzeit, aber wir müssen torgefährlicher werden.“

Foto: Claus Fisker/Ritzau Scanpix

SønderjyskE hat mit 398 Minuten ohne Torerfolg einen neuen, negativen Vereinsrekord in der Superliga aufgestellt.

„Wenn man im Tabellenkeller steht, fällt einem nichts leicht. Wenn man aus den vergangenen sieben Spielen nur zwei Punkte holt und 398 Minuten ohne Torerfolg geblieben ist, dann ist das ein Ausdruck dafür, dass man Herausforderungen vor der Brust hat“, sagt Glen Riddersholm: „Wir jagen diesem erlösenden Erfolgserlebnis hinterher. Wir sind für unsere harte Arbeit nicht belohnt worden, und das tut weh.“

Der neue SønderjyskE-Trainer sieht eine gute, spielerische Entwicklung.

„Wir haben gegen AGF vernünftig Fußball gespielt. AGF ist aber eine abgeklärte Mannschaft, die unsere Fehler bestraft hat. Ich kann mit der Leistung etwas anfangen, mit dem Ergebnis nicht. Fußballspiele werden durch Tore entschieden, und die Fähigkeit, diese zu erzielen, haben wir im Moment nicht“, meint Riddersholm, der aber im gleichen Atemzug hinzufügt, dass nur Kleinigkeiten fehlen: „Wir haben in zwei Spielen jetzt dreimal das Aluminium getroffen und hätten auch einen Elfmeter bekommen können. Wir werden das drehen, davon bin ich überzeugt.“

Foto: Claus Fisker/Ritzau Scanpix

„Für mich war das ein Elfmeter. Ich wurde gefoult, bevor der Ball überhaupt in meiner Nähe war“, meinte Mart Lieder zur Situation in der 72. Minute, als Nicklas Backman den Niederländer im Strafraum zu Fall brachte.

Noch mehr ärgerte er sich über seinen Pfostenschuss acht Minuten später.

„Den Ball hatte ich schon drin gesehen“, so Lieder: „Wir haben im Moment das Pech, aber wir müssen jetzt zusammenhalten und anfangen Tore zu machen.“

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