Deutsche Minderheit

Auch im Sommer am Ball: Team Nordschleswig startet eigene Tischtennisliga

Christian Flader hatte die Idee für die Nordschleswig Sommerliga.

Auch im Sommer regelmäßig Tischtennis spielen? Die neue Nordschleswig Sommerliga macht es möglich. Das Besondere: Die Teams organisieren ihre Spiele selbst. Das sorgt für mehr Freiheit im Spielbetrieb und schult die Eigenverantwortung, sagt Organisator Christian Flader.

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Zusammenfassung

  • Team Nordschleswig richtet ab April eine neue Nordschleswig Sommerliga im Tischtennis aus.
  • Gespielt wird in frei gebildeten Zweierteams nach Davis-Cup-Prinzip und in drei Leistungsklassen A, B und C.
  • Die Teams organisieren Termine und Spiele selbst, Anmeldeschluss ist der 1. April, Spielbeginn der 20. April.

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In der deutschen Minderheit hat sich Tischtennis mittlerweile zu einer festen Größe etabliert. In den Schulen und den Vereinen nehmen regelmäßig Groß und Klein die Schläger in die Hand, um mit Vor- und Rückhandschlägen hinter einer Platte hin und her zu tänzeln.

Viele sind auch im offiziellen Ligabetrieb tätig und kämpfen an den Wochenenden in Punktspielen um Rankingpunkte.

Weiter Wettkampf-Feeling

Nun rückt das Ende der Saison und damit die lange Sommerpause allerdings immer näher. Um den Hype aufrechtzuhalten und allen Tischtennisbegeisterten auch in den kommenden Monaten Wettkampf-Feeling zu bieten, startet Team Nordschleswig Tischtennis im April die „Nordschleswig Sommerliga“.

„Wir möchten, dass unsere Spielerinnen und Spieler auch weiterhin die Möglichkeit haben, regelmäßig unter Wettkampfbedingungen Tischtennis zu spielen, auch wenn der offizielle Ligabetrieb in der Sommerpause ist. Außerdem hoffen wir so, dass diejenigen, die bei den Mini-Meisterschaften mitgemacht haben und noch kein Tischtennis im Verein spielen, so vielleicht doch noch mehr auf den Geschmack kommen“, sagt Organisator Christian Flader.

Oma als Teampartnerin

Gespielt wird in Zweierteams nach dem Davis-Cup-Prinzip, wie man es aus dem Tennis kennt. Das bedeutet, gespielt werden ein Doppel und maximal zwei Einzel pro Spielerin und Spieler. Für einen Sieg gibt es einen Punkt. Hat ein Team drei Punkte, hat es das Spiel gewonnen.

Jeder, der einen Partner oder eine Partnerin gefunden hat, darf an der Liga teilnehmen. Die Teams können unabhängig von Alter, Geschlecht, Leistungsniveau und Verein frei gewählt werden. Das heißt, man kann entweder mit seiner besten Freundin, seiner Mama oder sogar mit dem Opa an dem Turnier teilnehmen. Alles ist möglich. Es liegt in der Verantwortung der Spielerinnen und Spieler, sich selbst zu organisieren.

Drei Leistungsniveaus

Damit sich jeder auch mit anderen messen kann, die ungefähr auf dem gleichen Level spielen, wird die Sommerliga in drei Leistungsklassen (A, B und C) eingeteilt.

Für Klasse C sind alle Teams spielberechtigt, die zusammen unter 1.000 Ratingpunkte aus dem offiziellen Ligabetrieb gesammelt haben. Dadurch werden auch alle eingeschlossen, die bislang nicht in einem Verein Punktspiele bestreiten.

„Bei denjenigen, die keine Rankingpunkte haben, werden wir nach unserer Einschätzung einen Wert festlegen – je nachdem wie viel Tischtenniserfahrung jemand hat oder wie lange er oder sie kein Tischtennis gespielt hat, bei Erwachsenen zum Beispiel. Eventuell lassen wir auch mal welche probespielen, um uns selbst ein Bild vom Niveau zu machen, um dann auch möglichst faire Leistungsklassen zusammenzustellen“, sagt Christian Flader.

In Klasse B dürfen alle Teams, die zusammen weniger als 1.700 Punkte haben, starten.

Die höchste Klasse ist die A-Klasse, in der es keine Punktzahlbegrenzung gibt.

Eigenverantwortung zeigen

Das Ungewöhnliche an der Sommerliga: Es gibt keinen festen Spielplan. „Wir verwalten zwar die Liga, aber alle Teams sind selbst dafür verantwortlich, bis zu den Sommerferien alle ihre Spiele gespielt zu haben. So lernen die Kinder direkt auch etwas Eigenverantwortung“, so der Organisator.

Lediglich die Termine, wenn eine Halle zur Verfügung steht, werden zu Beginn der Sommerliga vorgegeben. Die Teams können sich dann zu bestimmten Terminen anmelden und müssen sich selbst darum kümmern, gegen die anderen Teams aus ihrer Leistungsklasse zu spielen. Dabei wird es sich primär um Freitage und die Wochenenden handeln.

„Wenn irgendwer irgendwo eine Halle zur Verfügung hat, können die Teams ihre Spiele aber auch jederzeit in Eigenregie durchführen, wo sie wollen. Sie müssen uns dann nur das Ergebnis melden“, sagt Flader.

Kreative Teamnamen erlaubt

Die Teams dürfen zudem nicht nur selbst ihren Teamnamen bestimmen, sondern bekommen auch die Möglichkeit, ihre Trikots selbst zu bedrucken. Dazu wird es zwei Termine geben, zu denen die Spielerinnen und Spieler ihre gewünschten Trikots mitbringen und dann nach ihren Vorstellungen bedrucken können.

Jedes Team bekommt am Ende einen Preis. Dabei gilt: Je besser man platziert ist, desto wertiger wird der Preis.

Anmeldeschluss auf der Homepage von Team Nordschleswig Tischtennis ist der 1. April. Dann muss feststehen, wer zusammen spielt und wie der Teamname lautet. Der Spielbetrieb beginnt ab dem 20. April.