Bildung

Die geplante Zusammenlegung der Tonderner Gymnasien geht in die nächste Phase

Platz genug für ein Fusionsgymnasium gäbe es. Beide Schulgebäude – hier das Tønder Gymnasium – wurden vor einigen Jahren vergrößert und modernisiert.

Nun soll das Fundament für eine Zusammenlegung der beiden weiterführenden Unterrichtsstätten untersucht werden. Die Vorstände geben grünes Licht für weitere Sondierungen.

Veröffentlicht Geändert

Zusammenfassung

  • Die Gymnasien in Tondern prüfen wegen sinkender Schülerinnen- und Schülerzahlen sowie der Bildungsreform eine Fusion.
  • Die Vorstände haben weiteren Sondierungen zugestimmt, beide Standorte sollen erhalten bleiben.
  • Ziele sind ein stärkeres Bildungsangebot, mehr Wahlmöglichkeiten und ein nachhaltiges Lernumfeld.

Diese Infobox wurde mithilfe von KI generiert und von der Redaktion geprüft.

Die Aussicht auf sinkende Schülerinnen- und Schülerzahlen sowie neue Strukturen für die gymnasialen Ausbildungen haben das Tønder Gymnasium und Det blå Gymnasium an einen Tisch gebracht. Die Bildungsreform soll in vier Jahren in Kraft treten.

Die beiden Einrichtungen glauben, zusammen stärker zu sein und untersuchen eine mögliche Zusammenlegung. Anfang 2027 soll der Region Süddänemark und dem Unterrichtsministerium eine erste Vorlage zugehen, heißt es in einer Pressemitteilung der beiden Gymnasien. 

Vorstände geben grünes Licht

Am Gymnasium in Tonderns Stadtmitte werden ungefähr 400 Jugendliche unterrichtet. Die Kolleginnen und Kollegen am Martin Hammerichsvej führen etwa 350 Jugendliche zum Berufsabitur hin. Beide Standorte sollen erhalten bleiben und genutzt werden.

Die Schulvorstände haben der Fortsetzung der Sondierungen zugestimmt. Als Nächstes soll ein Fundament für das fusionierte Gymnasium geschaffen werden. Mit diesem Schritt wollen die Schulen ein stärkeres und robusteres Bildungsangebot als bisher sichern.

Mit der Verschmelzung will man vier Ziele erreichen:

    • Zusammenlegung und Stärkung der existierenden Ausbildungen.
    • Neue fachliche Möglichkeiten und ein stärkeres Studienumfeld.
    • Mehr Wahlmöglichkeiten für die Jugend.
    • Sicherung eines attraktiven und nachhaltigen fachlichen Milieus. Den jungen Leuten muss auch weiterhin die Möglichkeit für eine schulische Ausbildung auf hohem Niveau angeboten werden können.

Wichtiger Schritt zur Bündelung der Kräfte

Als nächste Aufgabe stehen nun Analysen und Entwicklungsverläufe mit Schwerpunkten wie Ausbildungsangebote, Organisation, Finanzen und physische Rahmen bevor.

„Wir haben einen wichtigen Schritt zur Bündelung unserer Kräfte gemacht, um so für die Zukunft gerüstet zu sein und ein noch stärkeres gymnasiales Angebot bieten zu können. Für uns gilt es, den jungen Leuten die besten fachlichen und sozialen Bedingungen zu bieten. Voraussetzung ist, dass wir neu denken und uns weiterentwickeln“, sagt Karl Jørgen Møller, Rektor des Tønder Gymnasiums.

Neu und robust

Sein Kollege vom Handelsgymnasium bezeichnet die Fusion als einzigartige Möglichkeit, etwas ganz Neues und Robustes aufbauen zu können, „das ein attraktives Lernumfeld bietet“, so Carsten Uggerholt Eriksen vom blauen Gymnasium.