Geschäftswelt

Gitte Nikolajsen tritt für die Einzelhandel-Initiative „Sammen“ als neue Kraft ins Rampenlicht 

Frau lehnt auf Gehweg an Werbetafel vor Fenster mit großem SAMMEN-Schriftzug
Sie ist künftig die Frau an der Spitze der Initiative „Sammen“ in Tondern: Gitte Nikolaysen.

Die Initiative „Sammen“ in Tondern stellt sich neu auf: Mit Gitte Nikolajsen rückt eine bisherige Mitgestalterin an die Spitze. Sie will die Innenstadt beleben, kreative Talente fördern und bestehende Ideen weiterentwickeln.

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Zusammenfassung

  • Die Kommunikationsfachfrau Gitte Nikolajsen übernimmt die Leitung der Einzelhandel-Initiative „Sammen“ in Tondern.
  • Sie soll von den Räumen in der Vestergade aus mit einer Teilzeitstelle die Innenstadtentwicklung und Sichtbarkeit der Initiative stärken.
  • Geplant sind ein kreativer Präsentationsort für lokale Kunstschaffende sowie ein weiterentwickelter Krämermarkt mit neuen Marktständen und hoher Anziehungskraft.

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Gitte Nikolajsen ist das neue Gesicht an der Spitze der Einzelhandel-Initiative „Sammen“ in Tondern (Tønder), die eine positive Entwicklung in der Innenstadt vorantreiben will. 

Die Initiative „Sammen“ existiert seit Frühjahr 2024, als sie von einer Visionsgruppe ins Leben gerufen wurde.

Gitte Nikolajsen aus Scherrebek (Skærbæk), die das Kommunikationsbüro „Saga Kommunikation“ betreibt, betritt kein Neuland, da sie seit Beginn Mitglied der Visionsgruppe ist. 

Verbindung zum Handelsverein

Die Gruppe arbeitet heute als unabhängige Einheit im Kontext des Handelsvereins und hat von der Kommune Tondern für Aktivitäten 2025 und 2026 finanzielle Unterstützung erhalten.

Anfang Dezember 2025 wurde bekannt, dass sich der Handelsverein Ende Februar 2026 vom bisherigen Vollzeit-Projektleiter Claus Scheelke trennen würde. 

Die Kündigung wurde mit fehlenden kommunalen Mitteln und einer Neupriorisierung innerhalb des Trägervereins (Tønder Handelsstandsforening) begründet.

Die Entwicklung läuft weiter

Nachdem sie bislang eher im Hintergrund gearbeitet und sich mit der schriftlichen Vermittlung der Initiative befasst hat, macht Gitte Nikolajsen nun einen Schritt nach vorn.

 „Jetzt erhalte ich die Möglichkeit, hervorzutreten und ‚Sammen‘ in engen Kontakt mit der Stadt und ihren Menschen weiterzuentwickeln“, sagt Gitte Nikolajsen in einer Pressemitteilung.

Anlaufstelle in der Fußgängerzone

Die Räumlichkeiten in der Fußgängerzone (Vestergade 4) sollen weiterhin als Info-Center für die Initiative genutzt werden. 

Die Visionsgruppe „Sammen“

        • Colin John Seymour,     Touristikverein Röm-Tondern
        • Melanie Hansen, Next Mobility
        • Frank Hoffmann, Mr. Hoff/         Handelsverein Tondern
        • Stephanie Wendicke, Hostrups     Hotel
         • Gitte Nikolajsen, Saga    Kommunikation.

Ausstellungsraum mit Upcycling-Möbeln, Hockern aus Jeansstoff und Wandprojektion im Info-Center der Initiative Sammen.
In der Info-Stelle von „Sammen“ präsentiert die Initiative künftig lokale Kreativprojekte als Impuls für eine lebendige Innenstadt (Archivfoto).

Dort hält Gitte Nikolajsen mit einer 20-Stunden-Stelle, kombiniert mit ihrer selbstständigen Tätigkeit, die Fäden in der Hand. Damit seien weiterhin Sichtbarkeit und Flexibilität gewährleistet.

Eine Plattform für Kunstschaffende

Künftig gibt es dort eine Plattform für örtliche Kunstschaffende und kreative Kräfte.

„Wir wollen keine Galerie führen, sondern Kostproben dessen präsentieren, was die Kreativen zu bieten haben. Indem wir die örtlichen Talente sichtbar machen, hoffen wir, sie dazu zu inspirieren, einen Schritt weiterzugehen und in der Stadt ihr eigenes Geschäft zu eröffnen“, so Gitte Nikolajsen.

Angepasstes Konzept für „Tønder Marked“

Ursprünglich war angedacht, in Regie von „Sammen” unter dem Titel „Tønder Marked“ einen ganzen Stadtteil mit Vintage, Secondhand, Recycling, Nachhaltigkeit, Kunst, Kultur, Handwerk, Fachgeschäften und Restaurants auf die Beine zu stellen.

Vier Personen sitzen in einem Zelt im Stuhlkreis und führen ein Gespräch.
Gitte Nikolajsen (r.) bei einem Podiumsgespräch der Initiative „Sammen“ im vergangenen Sommer (Archivfoto)

„Es hat sich als sehr schwer erwiesen, dies in der Praxis umzusetzen. Stattdessen soll der Krämermarkt im Sommer in ‚Tønder Marked‘ umgetauft werden“, so die neue Projektverantwortliche. 

Damit werde versucht, den gewünschten Krämerinnen und Krämern und Kreativen eine Art Spielplatz zu bieten. 

Oldtimer mit Anziehungskraft

Die traditionelle Veranstaltung soll mit neuen Typen von Marktständen aufgemischt werden. Zudem sollen, wie im vergangenen Jahr, erneut Oldtimer anrollen, da dies viele Menschen anlocken würde. 

„Langfristig ist das Ziel, dass sich Tønder Marked zu einer starken, wiederkehrenden Veranstaltung mit hoher Qualität und Anziehungskraft sowohl für dänische als auch internationale Gäste entwickelt“, kündigt die neue Projektleiterin an.

Katalysator für neue Ideen 

Das ursprüngliche Ziel, dem Einzelhandel neues Leben einzuhauchen, hat sich nicht geändert. 

Zudem versteht sich die Initiative weiterhin als Bindeglied und als Katalysator für neue Ideen, Stadtentwicklung und Wachstum.