Eishockey

Sønderjyske in den Playoffs ausgeknockt und ausgezählt

Albert Schioldan und Sønderjyske sind von den Herlev Eagles unsanft aufs Eis geschickt worden.

So früh wie seit Jahren nicht mehr haben sich die Eishockeyspieler von Sønderjyske die Saison beendet. Die Hellblauen sind nach nur fünf Spielen an den Herlev Eagles gescheitert.

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Zusammenfassung

  • Sønderjyske ist nach einer 2:4-Niederlage in Herlev früh aus den Playoffs ausgeschieden.
  • Die Saison gilt als eine der schwächsten der vergangenen 20 Jahre für den Klub.
  • Trainer Lars Foder räumt Herlevs Überlegenheit und das schwache Sønderjyske-Powerplay ein.

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Die Eishockeyspieler von Sønderjyske sind so früh wie seit Jahren nicht mehr in den Sommerurlaub geschickt worden. Das Aus im Kampf um die dänische Meisterschaft ist mit der vierten Niederlage im fünften Spiel gegen die Herlev Eagles besiegelt und die schlechteste Saison seit zwei Jahrzehnten zu Ende gegangen.

Nur einmal war in den letzten 20 Jahren bereits nach dem fünften Spiel des Playoff-Viertelfinales Schluss, als die Hellblauen 2018 mit 1:4 an Esbjerg Energy scheiterte. Damals war die Viertelfinalserie weitaus enger und hartumkämpfter als das Ergebnis von damals andeutet – und auch weitaus enger und hartumkämpfter als die Viertelfinalserie, die am Sonntag in Herlev zu Ende ging.

Es kann keine zwei Meinungen geben, dass die richtige Mannschaft das Halbfinal-Ticket gebucht hat. Die Herlev Eagles machten mit einem 4:2-Heimerfolg am Sonntagnachmittag den Decken drauf.

„Wir haben gegen eine bessere Mannschaft verloren, das müssen wir ehrlich gestehen. Es war zu sehen, dass Herlev in der regulären Saison fast 40 Punkte mehr geholt hat als wir“, sagt Sønderjyske-Trainer Lars Foder zum „Nordschleswiger“.

Die Hellblauen hatten mit dem 3:2-Sieg in Spiel drei noch ein Lebenszeichen von sich gegeben, blieb danach aber fünf Drittel lang ohne Torerfolg. Sønderjyske konnte im Schlussdrittel einen 0:3-Rückstand noch auf 2:3 verkürzen, doch als Torwart Thomas Lillie mit einem sechsten Feldspieler ersetzt wurde, machte Herlev mit einem Schuss ins leere Tor den Sack zu.

„Wir haben über weite Strecken eine gute Figur gemacht und hatten die Chance bis zuletzt am Leben gehalten, aber es hat nicht gereicht. Herlev hat unsere Fehler bestraft – viel härter als wir die Fehler des Gegners bestraft haben. Und Herlev hatte einen starken Torwart“, meint Lars Foder.

Viele seiner Topleute sind in den Playoffs hinter den Erwartungen geblieben, und nicht zuletzt das Powerplay war schwach. Erst im Schlussdrittel von Spiel fünf fiel das erste Tor in Überzahl.

„Wir haben im Powerplay zu langsam gespielt und keine Lösungen gefunden“, ärgert sich der Sønderjyske-Trainer.

Herlev Eagles - Sønderjyske (1:0,2:0,1:2) 4:2

1:0 Kalle Eriksson (5:38), 2:0 Marius Kring Andersen (25:19), 3:0 Frederik Bjerrum (31:42), 3:1 Oskar Drugge (49:29/Ass.Jacob Schmidt-Svejstrup, Joseph Jonsson/5 gegen 4), 3:2 Oskar Drugge (57:33/Ass.: Mikkel Jensen), 4:2 Isak Göransson (59:37).