Wirtschaft

Beim Ecco-Konzern läuft es weiter schlecht

Geschäfte wurden geschlossen und Personal abgebaut.

Der dänische Schuhhersteller verzeichnete auch im vergangenen Jahr ein Defizit in Höhe von 179 Millionen Kronen. Im Vorjahr waren es sogar 280 Millionen Kronen Miese. Das Unternehmen schloss Geschäfte und baute Personal ab. 

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Zusammenfassung

  • Ecco verzeichnet 2025 trotz leichter Verbesserung erneut ein hohes Minus und bleibt tief in den roten Zahlen.
  • Der Umsatz ist gesunken, die Führungsebene wurde mit einem Wechsel im kommerziellen Direktorenposten neu besetzt.
  • Filialschließungen, Standortaufgaben und deutlicher Personalabbau prägen den laufenden Sparkurs des Konzerns.

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Beim früher sonst so finanzstarken Ecco-Konzern mit Hauptsitz in Bredebro läuft es nicht. Die wirtschaftliche Lage des dänischen Schuhherstellers hat sich zwar im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2024 verbessert. 

Doch das Unternehmen machte auch 2025 ein Minus in Höhe von 179 Millionen Kronen. Im Vorjahr schnitt die Firma noch schlechter ab, als ein Defizit in Höhe von 280 Millionen Kronen in der Bilanz auftauchte. Der Umsatz fiel von knapp elf Milliarden Kronen im vergangenen Jahr auf etwa 10,5 Millionen Kronen.

Direktion: Nicht zufriedenstellend

Entsprechend wertet die Direktion das Abschneiden als nicht zufriedenstellend. Nirgendwo hätten die Ergebnisse den Erwartungen entsprochen. Der kommerzielle Direktor des Konzerns, Casper Gram Hvejsel, der erst seit Januar 2025 bei Ecco ist, hat seinen Stuhl geräumt.

Sein Nachfolger ist auch schon gefunden. Der Niederländer Michel Krol wird seine Stelle neu besetzen und übernimmt mit dem Konzernchef Thomas Gøgsig die Verantwortung für den weltweiten Verkauf.

Brand in Gerberei

Mehrere europäische und nordamerikanische Standorte wurden aufgegeben. Das gilt auch für die Niederlassung in der Stadt Martin in der Slowakei. Ein Brand in der Gerberei des Betriebs in der niederländischen Stadt Dongen bedeutete auch das Aus für diese Niederlassung. Zudem wurde eine Vielzahl von Geschäften geschlossen.

Die Umsatzverluste gehen mit Personalabbau einher. Vor vier Jahren beschäftigte Ecco noch rund 23.800 Mitarbeitende. Im vergangenen Jahr wurde ein Stand von rund 20.500 erreicht, heißt es in der Bilanz.

Die Nachfrage nach den Qualitätsprodukten von Ecco ist gefallen.

Das Unternehmen blickt dennoch optimistisch in die Zukunft und erwartet für das laufende Jahr ein Ergebnis in Höhe von 185 Millionen Kronen vor Steuern. Das entspricht dem Wert von 2025. Unter dem Strich stand ein Minus von 179 Millionen Kronen.