Eishockey

Sønderjyske gibt Lebenszeichen von sich

Jacob Schmidt-Svejstrup und Nicholas Werbik jubeln über das Führungstor des Tschechen.

Mit dem Rücken zur Wand haben die Eishockeyspieler von Sønderjyske den ersten Sieg der Viertelfinalserie gegen die Herlev Eagles eingefahren. Ein extrem wichtiger Sieg, meint Jacob Schmidt-Svejstrup.

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Zusammenfassung

  • Sønderjyske meldet sich im Playoff-Viertelfinale mit einem 3:2-Auswärtssieg in Herlev zurück.
  • Durch den Erfolg verkürzt der Meister von 2024 die Serie auf 1:2 und verhindert einen nahezu aussichtslosen 0:3-Rückstand.
  • Spätes Kontertor von Angelo Miceli und starke Paraden von Torwart Mattias Pettersson waren entscheidend.

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Der dänische Eishockeymeister von 2024 hat nach dem blutleeren Auftritt im ersten Playoff-Heimspiel ein Lebenszeichen von sich gegeben und neues Leben in die Playoff-Hoffnungen eingehaucht.

Mit einem 3:2-Auswärtssieg in Herlev haben die Eishockeyspieler von Sønderjyske den Rückstand in der Viertelfinalserie auf 1:2 verkürzt.

„Allesentscheidender Sieg“

„Das ist ein extrem wichtiger Sieg. Mit einem 0:3-Rückstand wäre es schwer geworden. Der Sieg ist allesentscheidend dafür, dass wir in dieser Serie noch am Leben sind. Ich hoffe, dass am Freitag viele Leute in die Halle kommen. Das ist ein Riesenspiel für uns, und können wir hier zum 2:2 ausgleichen, fängt der Spaß an“, sagt Sønderjyske-Stürmer Jacob Schmidt-Svejstrup zu „Direkte Sport“.

Sønderjyske rappelte sich nach dem Ausrutscher am Sonntag wieder auf.

Die Hellblauen traten in Herlev weitaus engagierter auf als in den letzten 40 Minuten zwei Tage zuvor. Nach einer taktisch disziplinierten Leistung und einem Doppelschlag gegen Ende des zweiten Drittels gingen die Gäste mit einer nicht unverdienten 2:0-Führung ins letzte Drittel, doch der Vorsprung war innerhalb von zwei Minuten futsch.

Herlev machte immer mehr Druck, doch Sønderjyske fing sich wieder und kam fünf Minuten vor Schluss durch ein Kontertor von Angelo Miceli zur erneuten Führung. 

Die Hellblauen mussten in der Schlussphase noch bange Minuten überstehen, denn sie handelten sich zwei Hinausstellungen ein und spielten in den letzten dreieinhalb Minuten ununterbrochen in Unterzahl. Herlev nahm zudem den Torwart raus und hatte zwei Feldspieler mehr auf dem Eis, konnte aber Mattias Pettersson nicht ein drittes Mal überwinden.

Mattias Pettersson stand bei Sønderjyske im Tor, nachdem Thomas Lillie die ersten beiden Viertelfinalspiele absolviert hatte.

Der Schwede hatte den Vorzug vor Thomas Lillie bekommen, der in den ersten beiden Viertelfinalspielen zwischen den Pfosten stand und dabei keine schlechte Figur machte. Lars Foder hatte nicht nur den Torwart getauscht, sondern auch die Sturmreihen kräftig durcheinander gewirbelt.

„Nach zwei Niederlagen muss man etwas verändern, um irgendwie neues Feuer zu entfachen, und das ist uns gelungen. Das war ein ganz anderes Spiel als die ersten beiden. Die Jungs haben sich das heute verdient, sie haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Das ist jetzt eine ganz andere Serie“, so der Sønderjyske-Trainer, der Mattias Pettersson eine starke Leistung bescheinigt.

Das vierte Spiel der Best-of-seven-Serie findet am Freitag ab 19 Uhr in Woyens (Vojens) statt.

Herlev Eagles - Sønderjyske (0:0,0:2,2:1) 2:3

0:1 Nicholas Werbik (34:43/Ass.: Rasmus Lyø, Jacob Schmidt-Svejstrup), 0:2 Matthew Kopperud (38:09/Ass.: Jacob Schmidt-Svejstrup, Nikolaj Krag-Christensen), 1:2 Mathias Larsen (41:31), 2:2 Frederik Bjerrum (43:40), 2:3 Angelo Miceli (55:19/Ass.: Matthew Kopperud).

Zeitstrafen: Herlev 4x2 – Sønderjyske 4x2 Minuten. Schiedsrichter: Kenneth A. Nielsen/Thomas Buchardt Andersen. Zuschauer: 1.181.