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AGF kann in der Superliga einfach nicht gegen Sønderjyske gewinnen

Magnus Jensen jubelt nach seinem Ausgleichstor in der Nachspielzeit.

Die Sønderjyske-Fußballer haben dem Tabellenführer in der Nachspielzeit einen Punkt geklaut.

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Zusammenfassung

  • AGF verpasst trotz Führung einen wichtigen Sieg im Titelkampf der dänischen Superliga gegen Sønderjyske.
  • Die Gäste dominieren vor allem nach der Pause, nutzen ihre Überlegenheit aber nur zum 1:0 durch Tobias Bech.
  • Sønderjyske rettet dank eines späten Kopfballtors von Magnus Jensen in der Nachspielzeit ein 1:1 und sammelt Selbstvertrauen für die Meisterrunde.

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Die AGF-Kicker schienen auf dem besten Wege, sich an der Tabellenspitze der Superliga weiter abzusetzen, haben aber im Titelkampf einen empfindlichen Dämpfer einstecken müssen, als Magnus Jensen tief in der Nachspielzeit den Ausgleich einköpfte. 

Für Sønderjyske war das 1:1 zum Auftakt der Meisterschafts-Endrunde vor 6.009 Zuschauerinnen und Zuschauern im Sydbank Park eher ein Punktgewinn als ein Punktverlust – im Gegensatz zur Saisonpremiere, als AGF einen überaus glücklichen Punkt aus Hadersleben (Haderslev) entführte.

Nur eine Halbzeit lang auf Augenhöhe

AGF hätte diesmal einen Sieg verdient gehabt, machte aber zu wenig aus der Überlegenheit in der zweiten Halbzeit. Sønderjyske war nur eine Halbzeit lang auf Augenhöhe und fand nach dem Seitenwechsel in der Offensive fast gar nicht statt, bis zur Nachspielzeit.

Tobias Bech trifft zum 0:1.

Die Sønderjyske-Mannschaft erreichte über 90 Minuten gesehen nicht ihr Topniveau, bewies aber wieder einmal, dass sie in der Lage ist, lange im Spiel zu bleiben und zuzuschlagen, wenn sich doch noch eine Möglichkeit ergeben sollte. 

Und ein Punkt gegen den Tabellenführer an einem mittelprächtigen Tag – darüber darf man nicht meckern.

Sønderjyske gab die Kontrolle ab

Sønderjyske überließ dem Tabellenführer die Initiative, stand über weite Strecken hinten drin und hatte keine Probleme damit, dass der Gegner viel am Ball war. AGF wusste auf einem schwer bespielbaren Acker voller Sand zunächst wenig mit den vielen Spielanteilen anzufangen und wurde nur selten gefährlich.

Gefährlicher waren da schon die Vorstöße und besonders die Standardsituationen der Platzherren. AGF musste einige Male in höchster Not retten.

Die Aarhusianer bekamen Spiel und Gegner nach dem Seitenwechsel besser in den Griff, Torchancen waren aber weiterhin Mangelware. Tobias Bech schlug aber Mitte der zweiten Halbzeit mit einem Abstauber zu, nachdem Pachanga Kristensen noch in letzter Sekunde gegen Janni Serra geklärt hatte.

Startelf-Debütant glänzt

Pachanga Kristensen machte bei seinem Startelf-Debüt eine starke Figur in der Sønderjyske-Abwehr, wo Trainer Thomas Nørgaard auf eine Dreierkette umgestellt hatte, die oft zur Fünferkette wurde.

Pachanga Kristensen (links) überzeugte bei seinem Startelf-Debüt.

Nach dem Rückstand stellte Nørgaard erneut um und schickte die Innenverteidiger Maxime Soulas und Magnus Jensen ins Sturmzentrum. Das Risiko wurde belohnt, als Magnus Jensen in der Nachspielzeit nach dem Lattentreffer von Maxime Soulas abstaubte.

AGF kann in dieser Superliga-Saison einfach nicht gegen Sønderjyske gewinnen. Im dritten Anlauf war es gegen den Angstgegner erst der zweite Punkt. Das könnte im Titelrennen noch teuer werden.

Sønderjyske - AGF (0:0) 1:1

0:1 Tobias Bech (68.), 1:1 Magnus Jensen (90.+3)

Sønderjyske: Marcus Bundgaard – Maxime Soulas, Magnus Jensen, Pachanga Kristensen – Simon Wæver (77.: Sefer Emini), Tobias Sommer, Rasmus Vinderslev (77.: Andreas Oggesen), Daniel Gretarsson – Mohamed Cherif (57.: Alexander Lyng) – Lirim Qamili, Matthew Hoppe (85.: Olti Hyseni).

AGF: Jesper Hansen – Felix Bejmo, Henrik Dalsgaard, Eric Kahl (75.: Frederik Tingager) – Rasmus Carstensen (90.: Tobias Mølgaard), Magnus Knudsen, Kevin Yakob (65.: Nicolai Poulsen), Gift Links – Tobias Bech (90.: Sebastian Jørgensen), Patrick Mortensen (65.: Janni Serra), Kristian Arnstad.

Gelbe Karten: Mohamed Cherif, Rasmus Vinderslev – Magnus Knudsen, Emil Bejmo, Nicolai Poulsen.

Schiedsrichter: Sandi Putros. VAR-Schiedsrichter: Morten Krogh.

Zuschauer: 6.009.