Fussball

Andreas Oggesen und der Kampf um den Anschluss

Andreas Oggesen saß zuletzt mehr auf der Bank als ihm lieb ist.

In der ersten Saisonhälfte gehörte er zu den absoluten Leistungsträgern, schien in der Sønderjyske-Mannschaft unentbehrlich, doch nach einer verkorksten Saisonvorbereitung ist der 31-jährige Apenrader derzeit nicht erste Wahl. Der große Konkurrenzkampf ist eine der Stärken einer Sønderjyske-Mannschaft, die sich im Kampf um Bronze genau so stark wie die Konkurrenz sieht. 

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Zusammenfassung

  • Andreas Oggesen ist nach Verletzung wieder fit, hat seinen Stammplatz bei Sønderjyske aber vorerst verloren.
  • Im Mittelfeld haben derzeit Rasmus Vinderslev und Sefer Emini die Nase vorn, was den starken Konkurrenzkampf im breiten Kader unterstreicht.
  • Sønderjyske steht in der Superliga auf Rang drei, hat gegen andere Top-6-Teams viele Punkte geholt und startet nun zu Hause gegen Tabellenführer AGF in die Meisterschafts-Endrunde.

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Andreas Oggesen fühlt sich wieder fit, muss sich aber erst einmal hinten anstellen. Eine verkorkste Saisonvorbereitung und eine Oberschenkelverletzung haben ihm vorerst den Stammplatz in der Sønderjyske-Mannschaft gekostet, den er in der ersten Saisonhälfte innehatte.

„Ich bin fast die komplette Saisonvorbereitung ausgefallen. Die erste Woche war ich krank, danach habe ich mir im Trainingslager eine Oberschenkelzerrung zugezogen. Erst wurde ich dosiert, jetzt trainiere ich aber wieder voll mit und bin fit“, sagt Andreas Oggesen zum „Nordschleswiger“.

Großer Konkurrenzkampf

Der 31-jährige Apenrader muss auf seine Chance warten. Rasmus Vinderslev und Sefer Emini haben in seiner Abwesenheit die Möglichkeit genutzt und derzeit im Kampf um den Mittelfeldplatz neben Tobias Sommer die Nase vorn.

„Es sind in meiner Abwesenheit gute Ergebnisse erzielt worden. Dafür habe ich Verständnis. Es zeigt, dass wir einen breiten Kader und einen guten Konkurrenzkampf haben. Es zeigt auch, dass wir problemlos den Ausdruck der Mannschaft ändern können. Wir haben im Kader ein wenig von allem“, meint Andreas Oggesen.

Der breite Kader hat Sønderjyske erst einmal den dritten Tabellenplatz der Superliga eingebracht, und die Hellblauen wollen diesen dritten Rang in den zehn Spielen der Meisterschafts-Endrunde nicht freiwillig abgeben.

Gegen Top-6-Teams kräftig Punkte gesammelt

„Zwei Mannschaften sind oben abgehauen und werden die Meisterschaft unter sich ausmachen, aber dahinter kämpft der Rest um die übrigen Plätze. Es ist noch nicht der Zeitpunkt, große Sprüche zu klopfen und das eine oder andere als Ziel auszugeben, aber ich habe das Gefühl, dass wir genau so gut wie die anderen Konkurrenten sind. Das haben wir zumindest im bisherigen Saisonverlauf gezeigt, aber es kann schnell in die andere Richtung gehen, wenn wir nicht an die bisher gezeigten Leistungen anknüpfen“, meint Andreas Oggesen.

In den direkten Vergleichen gegen die anderen Top-6-Teams haben die Hellblauen 15 von 30 möglichen Punkten gesammelt und sind in dieser Wertung die Nummer drei hinter AGF (19) und dem FC Midtjylland (16). In der Heimtabelle ist Sønderjyske gemeinsam mit dem FC Midtjylland mit 11 von 15 möglichen Punkten sogar die Nummer eins.

„Wir haben gegen die anderen Top-6-Teams abgeliefert, glauben an uns und haben das Gefühl, dass wir gut sind. Wir stehen in der Tabelle auf Rang drei, wieso sollten wir nicht an uns glauben?“, fragt sich der 31-jährige Apenrader.

Sønderjyske trifft zum Auftakt der Meisterschafts-Endrunde am Sonntag ab 16 Uhr zu Hause auf Tabellenführer AGF.