Deutsche Minderheit

Einfach kommen und mitsingen

Monika Merz (mit dem Rücken zur Kamera) ist der klaren Ansicht, dass es sich mit aufrechtem Oberkörper besser singt (Archivfoto).

Ohne Noten, ohne Chorzwang und ohne Anmeldung: Im Brorsonhaus in Tondern startet ein neues, offenes Singtreffen für alle, die Freude an Musik und Gemeinschaft haben. Pastorin Dorothea Lindow und Musikkonsulentin Monika Merz hoffen auf viele spontane Stimmen.

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Zusammenfassung

  • Im Brorsonhaus in Tondern startet ein offenes Singtreffen der deutschen Kirchengemeinde.
  • Teilnahme ist ohne Anmeldung und ohne musikalische Vorkenntnisse möglich.
  • Gesungen werden einfache Kanons und Lieder aus verschiedenen Ländern unter Leitung von Monika Merz.

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„An uns ist schon mehrfach der Wunsch herangetragen worden, doch einfach mal zusammen zu singen. Ganz zwanglos. Nun tun wir es!“, sagt Tonderns deutsche Pastorin Dorothea Lindow.

Am Mittwoch, 18. März, von 17 bis 18.30 Uhr lädt der deutsche Teil der Kirchengemeinde erstmals zu einem offenen Singen ins Brorsonhaus ein. Eingeladen sind alle, die Lust haben mitzusingen – unabhängig davon, ob sie Noten lesen können oder sich selbst für besonders musikalisch halten.

Angeleitet wird das Treffen von Monika Merz, Musikkonsulentin des Bundes Deutscher Nordschleswiger. Sie wird die Sängerinnen und Sänger begleiten und durch die Lieder führen.

Ohne Druck und ohne Anmeldung

Ein wichtiger Punkt für Pastorin Dorothea Lindow: Das Angebot soll möglichst niedrigschwellig sein. „Man muss sich nicht anmelden. Wer spontan Zeit und Lust hat, kann einfach dazukommen“, sagt sie. Einige Interessierte haben jedoch schon ihre Teilnahme angekündigt.

Musikalische Vorkenntnisse seien nicht erforderlich. „Man muss nicht gut singen können. Es geht einfach darum, Freude an der Gemeinschaft und am Singen zu haben.“

Konzerte oder Auftritte seien nicht geplant. Sollte sich aus den Treffen irgendwann ein kleiner Chor entwickeln, wäre das zwar ein schöner Nebeneffekt – im Mittelpunkt stehe aber zunächst das gemeinsame Erlebnis.

Kanons und Lieder aus verschiedenen Ländern

Ein festes Programm gibt es nicht. Monika Merz hat jedoch einige Lieder ausgesucht, die sich gut für einen Einstieg eignen könnten. Darunter sind mehrere Kanons sowie Stücke aus verschiedenen Ländern – unter anderem ein afrikanisches und ein schwedisches Lied.

Wie die Gruppe letztlich singt und welche Lieder gut ankommen, werde sich erst zeigen. „Gruppen sind sehr unterschiedlich“, hat Dorothea Lindow von der Musikerin erfahren. Was in einer Runde gut funktioniere, könne in einer anderen ganz anders wirken. 

„Ich bin auf jeden Fall gespannt auf den nächsten Mittwoch“, sagt die Tonderner Pastorin voller Vorfreude.