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Musicalwerkstatt: Seit 25 Jahren bringt Thekla Jonathal Kinder auf die Bühne

Seit rund 25 Jahren Leiterin der Musicalwerkstatt: Thekla Jonathal
Seit rund 25 Jahren Leiterin der Musicalwerkstatt: Thekla Jonathal

Musical: Eine fantasievolle Reise ins All begeistert Kinder. Rund 50 junge Talente aus Nordschleswig proben intensiv für die Aufführung. Die Familien erwartet ein Erlebnis voller Magie und Geheimnisse.

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Zusammenfassung

  • Rund 50 Kinder aus deutschen Schulen in Nordschleswig proben auf dem Knivsberg das Musical „Ufo - Kein Wunsch ist Schnuppe“.
  • Die Geschichte spielt im 22. Jahrhundert, führt Kinder per Raumstation und UFO bis zum Mond und kreist um die Magie gut gehüteter Wünsche.
  • Leiterin Thekla Jonathal betont seit 25 Jahren die Bedeutung solcher analogen Bühnenerfahrungen für die Entwicklung der Kinder, unterstützt von einem engagierten Team vor Ort.

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„Am Anfang klang beim Einsingen noch vieles durcheinander“, erzählt Thekla Jonathal lachend. „Und jetzt ist es selbstverständlich geworden. Die Kinder wissen genau, wie Prozesse ablaufen. Das ist erstaunlich – in so kurzer Zeit.“

Rund 50 Kinder aus den deutschen Schulen in Nordschleswig stehen in diesem Jahr wieder gemeinsam auf der Bühne. Seit rund 25 Jahren leitet Thekla Jonathal die Musicalwerkstatt – und auch diesmal ist ein großes, fantasievolles Abenteuer entstanden.

Eine Geschichte voller Wünsche und Geheimnisse

Das Musical „Ufo – Kein Wunsch ist Schnuppe“ spielt im 22. Jahrhundert: Fünf Kinder fliegen nach einer Sternschnuppennacht zu einer Raumstation ins All, folgen dort einem geheimnisvollen UFO und landen schließlich auf dem Mond.

Dort begegnen sie einem Sternschnuppensammler, der die Wünsche der Menschen bewahrt und über sie wacht. Am Ende kehren die Kinder zur Erde zurück – mit dem Wissen, dass manche Geheimnisse geschützt werden müssen, damit die Magie der Wünsche erhalten bleibt.

Schüler Frede Nielsen von der deutschen Schule Rapstedt in seinem Kostüm
Schüler Frede Nielsen von der Deutschen Schule Rapstedt in seinem Kostüm

Leuchtende Augen auf und vor der Bühne

Die Probenzeit ist intensiv. Bereits im Januar und Februar gab es erste Probentage. Seit Dienstag sind die rund 50 Kinder nun auf dem Knivsberg, wo sie täglich proben, an Kostümen basteln und das Bühnenbild gestalten. Am 5. März endet die Werkstatt am Nachmittag.

Seit 25 Jahren mit Herzblut dabei

Seit rund 25 Jahren leitet Thekla Jonathal die Musicalwerkstatt – und ihre Begeisterung ist bis heute ungebrochen. Für sie ist die Arbeit mit den Kindern mehr als ein Projekt: „Was kann man Besseres tun, als jungen Menschen etwas mitzugeben, das sie fürs Leben stärkt?“, sagt sie.

Immer wieder begegnet sie ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, etwa bei Konzerten in Lübeck oder Hannover. Viele berichten, wie prägend ihre Zeit auf dem Knivsberg war. Manche schicken heute sogar ihre eigenen Kinder zur Musicalwerkstatt.

Jonathal ist überzeugt, dass solche Projekte weit über die Bühne hinauswirken. Kinder müsse man fördern – und auch fordern. Sie bräuchten echte, reale Erfahrungen: singen, tanzen, Texte lernen. „Das ist nichts Digitales“, betont sie. „Das sind sensorische Erlebnisse – und die sind unglaublich wichtig für ihre Entwicklung.“

 Lob für das Team vom Knivsberg

Auch die Lehrerin der deutschen Schule Rapstedt, Andrea Grünberg Richter, zeigt sich begeistert: „Die Kinder sind rundum gut versorgt, und das Team vom Knivsberg leistet großartige Arbeit – von der Verpflegung bis zur Organisation. So können sich alle ganz auf die Proben und Aufführungen konzentrieren.“

Die Aufführungen finden am 5. März statt: um 10 Uhr für Schulen und um 16 Uhr für Familien.