Deutsche Minderheit

Beim Sozialdienst Fördekreis läuft vieles rund – eine Treppe bleibt jedoch ein Hindernis

Der Aufenthaltsraum des Deutschen Rudervereins Gravenstein war voller Menschen, als der Sozialdienst Fördekreis seine Generalversammlung durchführte.

Der Vorstand des Sozialdienstes Fördekreis berichtete bei der Generalversammlung über erfolgreiche Kooperationen. Eine steile Treppe stellt jedoch ein Hindernis dar: Zukünftige Veranstaltungen könnten an einem anderen Ort stattfinden.

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Zusammenfassung

  • Die Generalversammlung des Sozialdienstes Fördekreis im DRG war sehr gut besucht und fiel mit einer positiven Jahresbilanz aus.
  • Der Vorstand plant eine noch engere Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst Sonderburg und möchte das Angebot gemeinsamer Aktivitäten ausbauen.
  • Wegen der steilen Treppe wird über einen barriereärmeren Versammlungsort nachgedacht, zudem werden mehr Besuchsfreundinnen und -freunde sowie verbindliche Anmeldungen erbeten.

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Der Vorstand des Sozialdienstes Fördekreis hatte vorab über 20 Anmeldungen für die diesjährige Generalversammlung im Deutschen Ruderverein Gravenstein (Gråsten) erhalten. Am Donnerstag kamen aber weitaus mehr Menschen, also musste ein weiterer großer Tisch aufgestellt werden. Die Vorsitzende Inken Knutzen freute sich: „Ich bin vollkommen überwältigt. Schön, dass ihr da seid“, sagte sie den Teilnehmenden. 32 Frauen und Männer hatten sich den Donnerstagabend für die Veranstaltung reserviert.

Bei der Generalversammlung wurde abgestimmt.

Die Vorsitzende bot den Anwesenden in ihrem Bericht einen Rückblick auf die vielen Aktivitäten. Nur zwei Veranstaltungen mussten im vergangenen Jahr aufgrund zu geringer Teilnahme abgesagt werden – unter anderem die Fahrt zur Tolk-Schau, die zusammen mit dem Sozialdienst Sonderburg arrangiert worden war.

Das ist so eine wichtige Sache. Eine Win-Win-Situation für die Nutzer, aber auch für die Besucher. Ihr dürft euch gern bei mir melden.

Sabine Dehn Frerichs

Kassierer Rainer Naujeck ergriff nach Inken Knutzens Bericht das Wort. Er sprach die noch intensivere Kooperation mit dem Sozialdienst in Sonderburg an: „Man kann sich immer an den Aktivitäten des anderen beteiligen. Das werden wir noch deutlicher nach außen kommunizieren.“ 

Die Treppe wird zum Problem

Mitglied Bodil Matzewska machte auf ein Problem für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrende aufmerksam: die relativ steile Treppe des DRG. „Gibt es da nicht andere Möglichkeiten?“, fragte sie. Der Kassierer Rainer Naujeck gab ihr Recht: „Wir kennen das Problem, aber die Kaminhalle in der Förde-Schule und auch die Eingangshalle sind sehr groß.“ Der Vorstand wird sich mit diesem Problem befassen, wurde versprochen.

Wer beim Deutschen Ruderverein Gravenstein in den ersten Stock möchte, muss diese Treppe hinaufsteigen.

Familienberaterin Sabine Dehn Frerichs bot den Anwesenden einen kleinen Einblick in ihre vielseitige Arbeit. Sie bat um weitere Besuchsfreundinnen und -freunde, die anderen Menschen wieder Freude ins Leben bringen. Im Gebiet Sonderburg und Gravenstein gibt es bislang fünf dieser Freiwilligen. „Das ist so eine wichtige Sache. Eine Win-Win-Situation für die Nutzer, aber auch für die Freiwilligen. Ihr dürft euch gern bei mir melden“, so ihre Aufforderung.

Eine positive Bilanz und mehrere Wiederwahlen

Der Sozialdienst Fördekreis schloss das Jahr mit einem Überschuss von 3.171,90 Kronen ab. Bei den Wahlen wurden die Vorsitzende Inken Knutzen, Schriftführerin Heidi Gerke, die Suppleantin Christa Kaplan und die beiden Revisoren Walter Brüning und Claudius Schultz wiedergewählt. Es waren keine Anträge eingereicht worden.

Heidi Gerke hatte „Smørrebrød“ für alle angemeldeten Teilnehmenden zubereitet. Es kamen mehr, aber das Essen reichte.

Der Abend schloss mit einem von Heidi Gerke vorbereiteten Imbiss – große Tabletts voller „Smørrebrød“. Sie hatte ebenfalls eine Bitte: Die Teilnehmenden der Generalversammlung müssen sich alle vorher anmelden – damit auch genug Brote geschmiert werden können. Ihre Besorgnis erwies sich aber als unbegründet. Alle wurden satt, bevor Online-Expertin Katja Hinz als geladene Referentin über das digitale Erbe informierte.