Gemeindeleben

Deutsche Gottesdienste mit Pastor Hauke Wattenberg in Sonderburg und Holebüll

Die Marienkirche in Sonderburg stammt in ihrer heutigen Form aus den Jahren 1595 bis 1600 und prägt mit ihrem im 19. Jahrhundert erbauten Turm die Silhouette der Stadt

Die Marienkirche in Sonderburg und die Kirche in Holebüll öffnen am Sonntag für zwei deutsche Gottesdienste, die Pastor Hauke Wattenberg zu unterschiedlichen Uhrzeiten mit der Nordschleswigschen Gemeinde feiert.

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Zusammenfassung

  • Pastor Hauke Wattenberg hält am Sonntag zwei deutsche Gottesdienste in der Kommune Sonderburg.
  • In der Marienkirche in Sonderburg beginnt der Gottesdienst des deutschen Gemeindeteils am 19. April um 10 Uhr.
  • Die Nordschleswigsche Gemeinde feiert ihren Gottesdienst in der Kirche in Holebüll an diesem Tag ausnahmsweise erst um 14.30 Uhr.

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Pastor Hauke Wattenberg hält am Sonntag, 19. April, zwei deutsche Gottesdienste in der Kommune Sonderburg (Sønderborg).

In der Marienkirche in Sonderburg am Alsensund (Alssund) beginnt am Sonntag um 10 Uhr ein Gottesdienst des deutschen Gemeindeteils.

Nordschleswigsche Gemeinde in Holebüll

Die Nordschleswigsche Gemeinde im Pfarrbezirk Gravenstein (Gråsten) feiert am selben Sonntag ihren Gottesdienst in der Kirche in Holebüll (Holbøl).

Die Feier beginnt wegen Terminüberschneidungen bei der Nutzung der Kirche eine halbe Stunde später als gewöhnlich, nämlich um 14.30 Uhr.

Die Holebüller Kirche besitzt keinen gemauerten Turm, sondern eine freistehende hölzerne Konstruktion, die die Gemeinde im Jahr 1753 aus Eichenholz errichtete.

Deutsche Gemeinden in der Kommune Sonderburg entstanden, weil nach der Volksabstimmung von 1920 ein Teil der Bevölkerung in Nordschleswig deutsch blieb, obwohl das Gebiet zu Dänemark kam. Menschen mit deutschen Wurzeln und deutscher Sprache bildeten damals die deutsche Minderheit.

Die deutsche Minderheit wünschte Gottesdienste und Seelsorge in deutscher Sprache. In den Stadtgemeinden Apenrade (Aabenraa), Sonderburg, Hadersleben (Haderslev) und Tondern (Tønder) setzte die dänische Volkskirche ab 1920 deutschsprachige Pastorinnen und Pastoren für diesen Gemeindeteil ein. 

Zusätzlich gründete sich 1923 die Nordschleswigsche Gemeinde als evangelisch-lutherische Freigemeinde für die deutsche Volksgruppe, die seitdem eng mit der Nordkirche zusammenarbeitet.