DEutsche Minderheit

Mehr als Unterricht: Wie Reisen und Projekte den Schulalltag bereichern

Kinder und Jugendliche laufen gemeinsam auf einem Schulhof vor einem roten Backsteingebäude.
Zu den gemeinsamen Aktionen der Kinder und Jugendlichen gehört der herbstliche Sponsorenlauf (Archivfoto).

Die Ludwig-Andresen-Schule in Tondern passt ihr Fahrtenkonzept an. Dabei gibt es weiterhin ein starkes Augenmerk auf Zusammenhalt und Lernwert.

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Zusammenfassung

  • Die Ludwig-Andresen-Schule betont Klassenfahrten als wichtigen Beitrag zu Gemeinschaft und Lerninhalten.
  • Das Fahrtenkonzept wurde angepasst, mit kürzeren Knivsberg-Aufenthalten,  sowie festen Skifahrten für die 9. Klasse.
  • Neu sind ein gemeinsamer musikalischer Wochenstart, Informationen gab es auch zur Trainerakademie zur Einführung ins Ehrenamt und stärkere Einbindung der Schülerinnen und Schüler in Vereinsarbeit.

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„Für eine bessere Klassengemeinschaft und keine langweiligen Schultage sorgen auch unsere Klassenfahrten, die ein wichtiger Teil unseres Profils sind. Die Klassen freuen sich darauf, und es ist etwas Besonderes für unsere Schüler und bedeutet viel für die Klassengemeinschaft“, sagte die Vorsitzende der Ludwig-Andresen-Schule in Tondern (Tønder), Marit Jessen Rüdiger, kürzlich auf der Generalversammlung des Schulvereins.

Sie erwähnte die Skifahrt und zudem Berlin, den Knivsberg, die Haidburg bei Süderlügum (Sønderløgum), Haus Quickborn in Kollund, Odense und Bornholm als weitere Ziele.

„Wir als Vorstand werden jährlich mit den Kosten der Klassenfahrten konfrontiert“.

Vorstand und Leitung haben die Preise im Blick

Wie für alles andere auch, gelte es immer auf die Preise zu achten. Es gehe darum, „ein super Programm zu einem annehmbaren Preis“ anzubieten, wobei der Lerninhalt auch stimmen müsse. Ein Thema, das den Vorstand viel beschäftigt. Es sei aber klar, dass es kosten würde, außer Haus zu schlafen, sagte Marit Jessen Rüdiger.

Knivsberg-Tradition wird angepasst 

Gab es seit Generationen die Tradition, dass die 8. Klassen der Schulen aus Nordschleswig für eine Woche auf dem Knivsberg weilten, so ist mittlerweile umdisponiert worden. Schulleiterin Bonni Rathje-Ottenberg erwähnte, dass es von Elternseite eine große Diskussion zu diesem Thema gegeben habe. 

Nun fährt die 7. Klasse für drei Tage zum Knivsberg und für fünf Tage nach Bornholm. Fand früher in der 9. Klasse wechselweise eine Fahrt nach Berlin oder in ein Skigebiet statt, ändert sich das ab dem laufenden Schuljahr. 

Für die 8. Klasse standen in diesem Jahr und stehen künftig ein Tagesausflug nach Kopenhagen und vier Tage Berlin auf dem Programm. Die Jugendlichen in der 9. Klasse haben als festen Programmpunkt eine Skifreizeit.

Der LAS-Vorstand

• Vorsitzende: Marit Jessen Rüdiger • Stellvertretender Vorsitzender: Claudius Knepel-Stoll (wiedergewählt)
• Charlotte Hummelmose Pudlo (wiedergewählt)
• Hauke Grella (Mitglied im Schullausschuss)
• Dan Haagensen
• Eva Landvogt (wiedergewählte Suppleantin)
• Thore Grøndahl (wiedergewählter Suppleant)

Es geht singend in die Woche

Neu im Schulalltag ist der musikalische Wochenstart mit einem gemeinsamen Singen am Montagmorgen.

„Es ist etwas holprig angelaufen, es wird aber immer besser. Für die Größeren ist es etwas schwierig. Ich denke aber, dass es irgendwann rollen und in die DNA übergehen wird“, zeigte sich Bonni Rathje-Ottenberg zuversichtlich.

Menschen sitzen in einem hellen Versammlungsraum und verfolgen eine Präsentation.
Blick in die Generalversammlung der LAS.

Einführung in das Ehrenamt

Sie erwähnte auch das Angebot mit der Trainerakademie in der 7. Klasse. Die Schülerinnen und Schüler werden von einer externen Kraft in freiwilliges Engagement und Vereinsarbeit eingeführt und erfahren, was es für die Gemeinschaft bedeutet, ehrenamtlich tätig zu sein und sich einzubringen.

 „Es ist ein sehr schönes Projekt, da das Vereinsleben nach Corona eingeschlafen war. Die jetzige 7. Klasse wird bei der Faustball-EM im August in Tondern aktiv werden“, so die Schulleiterin.

Im Vorfeld der Generalversammlung gab Vater und Chemiker Christoph Wolff den 30 Teilnehmenden einen spannenden Einblick in seine Tätigkeit mit Starterkulturen für die Meiereibranche und berichtete über den Weg der vierköpfigen Familie von Süddeutschland nach Tondern.