Deutsche Minderheit

ARV: Wenn für das 100-jährige Jubiläum Bayern und Nordschleswig fusionieren

Auch, wenn es hier ganz hyggelig aussieht: Die Planungen für das große Jubiläumsfest des ARV laufen auf Hochtouren.

Der Apenrader Ruderverein feiert im Herbst den 100. Geburtstag. Wohl nicht mit Markus Söder, dafür aber mit einem kulinarisch-musikalisch ungewöhnlichen Mix. 

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Zusammenfassung

  • Der Apenrader Ruderverein plant zum 100-jährigen Jubiläum ein Oktoberfest mit bayerischen Spezialitäten und vegetarischen Angeboten.
  • Shantychor, eine Bootsschau und eventuell eine kleine Regatta bilden das Rahmenprogramm. 
  • Der Verein betont seine Rolle als soziale Begegnungsstätte und lädt zu einem Nostalgie-Abend mit Super-8-Filmen aus den Jahren 1968 bis 1975 ein.

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Es gibt wohl deutlich unangenehmere Aufgaben, als bei Sonnenschein, Spargelsuppe mit Würstchen und knusprig selbst gebackenem Brot darüber zu sprechen, was zur Jubiläumsfeier des Apenrader Rudervereins (ARV) an Aktivitäten geplant ist. Würstchen soll es auf jeden Fall zum Fest geben. Natürlich nicht irgendwelche. 

„Es wird ein Oktoberfest. Vormittags wird es Weißwürste und Brezeln geben“, sagt Vorstandsmitglied Rüdiger Bartling. Und auch ein Spanferkel soll über dem Feuer schmoren. „Wir graben noch in der Ideenkiste“, ergänzt der 1. Vorsitzende, Peter Asmussen. Klar ist aber schon jetzt, dass Vegetarier oder Veganer am Tag des Festes keine Zwangsdiät machen müssen.

Weg aus Bayern, hin zum Norden

Wer jetzt fürchtet, dass es den ganzen Tag bayrische Marschmusik auf die Ohren gibt, muss sich offenbar keine Gedanken machen, denn: Es ist ein Auftritt des Apenrader Shantychors geplant. 

Außerdem will der Ruderverein am Tag des Festes zeigen, was er an Wassersportgeräten zu bieten hat. Dazu zählen, neben den Ruderbooten, auch Kajaks und Stand-up-Paddelboards. Eventuell gibt es eine kleine Regatta. Das ist allerdings auch abhängig vom Wetter.

„Es soll ein Fest für die Mitglieder, die Minderheit und die direkte Nachbarschaft werden, bei dem das gemütliche Beisammensein im Vordergrund steht“, sagen Peter Asmussen und Rüdiger Bartling. Der ARV hat jetzt einen Ausschuss berufen, der die Jubiläumssause planen soll und zu dem auch Bartling und Asmussen gehören. 

Asmussen: ARV auch soziale Begegnungsstätte 

Feiern wollen sie beim Jubiläum bis in den Abend. Was da geplant ist, steht noch nicht fest. Fest steht aber, dass die Freude groß ist, auch bei Peter Asmussen: „Darüber, dass wir uns so bereit aufgestellt haben und es dem Verein so gut geht. Zwar steht der Sport im Mittelpunkt. Aber der Verein ist auch eine soziale Begegnungsstätte.“

Man sei einerseits ein fester Bestandteil der Minderheit in Apenrade, aber „offen für alle.“ 

Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten dürfen sich alle Interessierten auf eine Zeitreise mit Super 8-Filmen aus dem Vereinsleben zwischen 1968 bis 1975 freuen. Organisiert wird der so genannte Nostalgie-Abend vom „Verein der Freunde des Apenrader Rudervereins“. Los geht es am Dienstag, 28. April, um 19.30 Uhr.