Wirtschaft

Rekord beim Asphalt – und ein seltenes Signal in Sachen Sicherheit

Das Infrastrukturunternehmen Arkil mit Sitz in Hammeleff gehört zu den größten Akteuren der Branche.

Arkil A/S aus der Kommune Hadersleben gehört zu den größten Asphaltunternehmen Dänemarks und ist auch im Ausland aktiv. Das Unternehmen mit Sitz in Hammeleff meldet ein Rekordjahr. Auffällig ist vor allem eine Entwicklung: Die Unfallquote beim Straßenbauer ist deutlich gesunken – und das ist keine Selbstverständlichkeit.

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Zusammenfassung

  • Arkil meldet für 2025 ein Rekordjahr mit fast drei Milliarden Kronen Umsatz und hohem Betriebsgewinn.
  • Gleichzeitig sinkt die Unfallquote deutlich und liegt erstmals unter dem eigenen Zielwert, obwohl die Branche stark unter Druck steht.
  • Für 2026 plant Arkil ein CO₂-reduzierendes Asphaltprodukt, bleibt wegen Winter, Energiepreisen und Risiken aber vorsichtig im Ausblick.

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Arkil A/S auf einen Blick

  • Teil des Arkil-Konzerns mit Niederlassungen in Dänemark, Deutschland und Irland
  • Umsatz 2025: rund 3 Milliarden Kronen
  • Betriebsgewinn: etwa 152 Millionen Kronen
  • Unfallquote: 9,2 (2024: 14,9)
  • Beschäftigte: mehr als 1.300
  • Firmensitz: Hammeleff (Hammelev), Kommune Hadersleben (Haderslev)

2025 lief wirtschaftlich so gut wie nie zuvor für Arkil. Das Unternehmen setzte knapp drei Milliarden Kronen um und erzielte einen Betriebsgewinn von rund 152 Millionen Kronen. Gleichzeitig sank die Unfallquote von 14,9 auf 9,2 pro eine Million Arbeitsstunden. Damit liegt Arkil erstmals unter dem eigenen Zielwert.

Branche unter Druck

In dieser Branche gelten Bau- und Asphaltprojekte als risikoreich: Zeitdruck, hohe Auslastung und komplexe Abläufe erhöhen die Belastung auf den Baustellen. Dass Arkil die Unfallzahlen in einem stark ausgelasteten Jahr senkt, fällt auf. Nach eigenen Angaben setzt das Unternehmen seit Jahren auf Schulungen, Prävention und die systematische Auswertung von Beinahe-Unfällen.

Arkil zählt zu den wichtigsten Arbeitgebern in der Kommune Hadersleben.

Zwischen Wachstum und Risiko

Arkil entwickelt im Asphaltbereich ein CO₂-reduzierendes Produkt, das ab 2026 energieeffizienter produziert werden soll. Ziel sei es, so die Konzernleitung, sowohl die eigene Produktion als auch die Klimabilanz der Kunden zu verbessern.

Gedämpfte Erwartungen

Trotz des Rekordjahres bleibt der Ausblick vorsichtig. Eine harte Winterperiode und steigende Energiepreise dämpfen die Erwartungen für 2026. „Wir erwarten kein ähnlich starkes Jahr“, sagt Geschäftsführer Michael Hansen. Für 2026 werde das Unternehmen den Fokus auf Betrieb, Priorisierung und Risikosteuerung legen.