Handball

Sønderjyske HH punktet im Abstiegskampf

Frederik Tilsted war mit zehn Toren der erfolgreichste Werfer.

Sønderjyske-Trainer Lasse Folkmann konnte sich nicht entscheiden, ob das 35:35-Unentschieden gegen Nordsjælland eher ein Punktgewinn als ein Punktverlust war. Es war aber ein wichtiger Punkt.

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Die Handballer von Sønderjyske HH hatten zum Auftakt der Abstiegsrunde auf einen Befreiungsschlag im Kampf gegen den drohenden Abstieg gehofft, mussten sich aber vor 1.625 Zuschauerinnen und Zuschauern im „Skansen“ mit ein 35:35-Unentschieden gegen Nordsjælland Håndbold begnügen.

„Es ist schwer, eine klare Antwort zu geben, ob es eher ein Punktgewinn oder ein Punktverlust ist. Wir hätten gerne beide Punkte geholt, aber es ein Punkt ist besser als keiner. Es ist auf alle Fälle ein wichtiger Punkt“, sagt Interimstrainer Lasse Folkmann zum „Nordschleswiger“. 

Ein Sieg könnte reichen

Nach dem ersten Spiel der Abstiegsrunde führt Nordsjælland (3 Punkte) die Tabelle vor Ribe-Esbjerg (2), Sønderjyske HH (2), TMS Ringsted (1) und HØJ Elite (0) an.

„Wie viele Punkte für den Klassenerhalt erforderlich sind, kommt natürlich auf den Ausgang vieler Spiele an. Ich weiß nicht, ob zwei weitere Punkte reichen, aber das könnte vielleicht schon der Fall sein. Die anderen Spiele können wir nicht beeinflussen, aber was wir beeinflussen können ist der Ausgang des nächsten Spiels, und das wollen wir versuchen zu gewinnen“, meint Folkmann.

Sønderjyske HH spielt am Sonntag bei Ribe-Esbjerg HH, danach folgen die Duelle auswärts gegen TMS Ringsted und zu Hause gegen HØJ Elite. 

Siegchance für beide Teams

Sønderjyske HH wäre im Falle einer Punktgleichheit mit HØJ Elite aufgrund der besseren Tabellenposition nach der regulären Saison besser.

Die Sønderjyske-Handballer führten gegen Nordsjælland 75 Sekunden vor Schluss noch mit 35:34, doch nach dem Ausgleich und der von Viktor Bergholt vergebenen Chance zur erneuten Führung 20 Sekunden vor Schluss hatte Nordsjælland noch die Möglichkeit, beide Punkte zu entführen. Der letzte Angriff brachte aber nichts mehr ein.

„Das war ein gutes Beispiel für ein gerechtes Unentschieden. Das Momentum wechselte hin und her, und das Spiel hätte sowohl in die eine als auch in die andere Richtung kippen können“, so der Sønderjyske-Trainer.

Es haperte in der Abwehr

Nordsjælland hatte in der ersten Halbzeit bereits mit vier Toren Unterschied geführt, doch Sønderjyske HH kam bis zur Halbzeitpause auf 19:20 heran und erzielte die ersten vier Tore der zweiten Hälfte. Die Partie blieb aber bis zur letzten Sekunde spannend.

„Wir sind gut mit dem Ball umgegangen, was die 35 Tore unterstreichen, aber wenn die nicht zum Sieg reichen, sagt das schon einiges darüber aus, dass am anderen Ende etwas gefehlt hat. Wir waren in der Abwehr nicht ganz tüchtig genug, das Sieben gegen sechs von Nordsjælland zu bremsen, und es haben auch einige Torwartparaden gefehlt“, meint Lasse Folkmann.

Frederik Tilsted (10), Emil la Cour (5/5), Magnus Fredriksen (4), Morten Bjørnshauge (4), Jesper Konradsson (4), Sebastian Augustinussen (3), Viktor Bergholt (2), Gabriel Setterblom (2) und Ebbe Stankiewicz (1) erzielten die Tore für Sønderjyske HH.