Fussball

Bärenstarkes Comeback von Sønderjyske nach emotionaler Achterbahnfahrt beim Titelfavoriten

Olti Hyseni sorgte in der 88,. Minute für den 2:2-Ausgleich.

Ein verschossener Elfmeter, eine umstrittene VAR-Aberkennung eines Tores und ein 0:2-Rückstand beim FC Midtjylland. Die Sønderjyske-Fußballer ließen sich durch nichts aus der Bahn werfen und holten mit starker Mentalität noch einen Punkt gegen den FC Midtjylland.

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Zusammenfassung

  • Sønderjyske holt nach 0:2-Rückstand ein 2:2 beim Titelfavoriten FC Midtjylland.
  • Trotz klarer Unterlegenheit in Hälfte eins bleibt die Mannschaft dank starker Moral im Spiel.
  • Ein verschossener Elfmeter, ein per VAR aberkanntes Tor und zwei späte Treffer prägen das packende Remis.

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Es war eine emotionale Achterbahnfahrt wie selten zuvor, als die Sønderjyske-Fußballer mit einem bärenstarken Comeback dem Titelfavoriten FC Midtjylland ein 2:2-Unentschieden abtrotzten.

Jubel und Frust wechselten sich in einer hektischen Schlussphase ab. Trotz eines verschossenen Elfmeters und einer umstrittenen VAR-Aberkennung eines Tores machten die Hellblauen aus einem 0:2-Rückstand noch einen Punktgewinn, nachdem sie in der ersten Halbzeit noch völlig weg vom Fenster waren.

Jubel auf den Rängen und auf dem Platz nach dem späten Ausgleich.

Nach dem Europapokal-Aus gegen Nottingham Forest schien der Meisterschafts-Zug des FC Midtjylland langsam Fahrt aufzunehmen. Der Titelfavorit war im Heimspiel vor 9.256 Zuschauerinnen und Zuschauern lange Zeit die bessere Mannschaft, doch Sønderjyske besitzt die bemerkenswerte Qualität, das Spiel lange offen zu halten, obwohl man die zweitbeste Mannschaft auf dem Platz ist.

Sønderjyske war in der ersten halben Stunde der Power und Intensität des Titelfavoriten nicht gewachsen und verlor ständig nicht nur die Zweikämpfe, sondern auch den Ball.

Marcus Bundgaard stand unter Dauerbeschuss und reagierte mehrmals gut. Es herrschte über weite Strecken Klassenunterschied, doch die Hellblauen schafften es irgendwie im Spiel zu bleiben.

Ein starker Marcus Bundgaard musste sich Dario Osorio geschlagen geben.

Der Midtjylland-Druck ließ nach einer halben Stunde immer mehr nach. Sønderjyske kämpfte sich ins Spiel zurück und ließ sich nicht dadurch aus der Bahn werfen, dass man sich nach einer Stunde nach einem eigenen Eckball ein Kontertor einfing.

Auch nicht durch einen verschossenen Elfmeter von Lirim Qamili in der 67. Minute, nachdem Tobias Sommer gefoult worden war.

Auch nicht durch eine höchst umstrittene Abseitsentscheidung gegen Lirim Qamili beim Tor von Sefer Emini in der 84. Minute, obwohl Qamili weder den Ball berührte noch dem Torhüter die Sicht versperrte. Schiedsrichter Jens Maae und VAR-Schiedsrichter Aydin Uslu legten die Regel aber so aus, dass die aktive Bewegung von Qamili in Richtung Ball reichte, um den Torwart zu irritieren. Das ist in anderen Stadien auch anders gepfiffen worden.

Schiedsrichter Jens Maae entschied beim Tor von Sefer Emini auf Abseits.

Sønderjyske ließ sich aber nicht stoppen und belohnte sich für eine mächtige Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit, als Olti Hyseni seinen Gegenspieler umkurvte und zum 2:2 eindrückte.

Die Hellblauen waren damit aber nicht zufrieden und bewiesen Mut. Sønderjyske spielte nach dem Ausgleich auf Sieg. Abwehrchef Magnus Jensen, der in der Schlussphase ins Sturmzentrum geschickt worden war, blieb vorne hängen, um dem FC Midtjylland den endgültigen K.-o. zu verpassen. Es blieb aber beim Unentschieden.

Mit dieser Mentalität ist mit Sønderjyske im Kampf um die Medaillen zu rechnen.

FC Midtjylland - Sønderjyske (1:0) 2:2

1:0 Aral Simsir (12.), 2:0 Dario Osorio (58.), 2:1 Mohamed Cherif (83.), 2:2 Olti Hyseni (88.)

FCM: Elias Olafsson – Ousmane Diao, Martin Erlic, Mads Bech Sørensen – Dario Osorio, Valdemar Byskov (40.: Han-Beom Lee), Pedro Bravo, Victor Bak – Julius Emefile (72.: Djú Franculino), Aral Simsir (72.: Mikel Gogorza) –  Gue-Sung Cho.

Sønderjyske: Marcus Bundgaard – Simon Wæver (62.: Tobias Klysner), Maxime Soulas, Magnus Jensen, Pachanga Kristensen (72.: Dalton Wilkions) – Andreas Oggesen (46.: Rasmus Vinderslev), Tobias Sommer – Lirim Qamili, Mohamed Cherif, Alexander Lyng (46.: Olti Hyseni) – Matthew Hoppe.

Gelbe Karten: Gue-Sung Cho, Ousmane Diao — Alexander Lyng, Pachanga Kristensen, Dalton Wilkins.

Schiedsrichter: Jens Maae. VAR-Schiedsrichter: Aydin Uslu.

Zuschauer: 9.256.