Fussball

DBU räumt Fehler ein: Aberkanntes Sønderjyske-Tor hätte zählen müssen

Das Ausgleichstor von Sefer Emini (Mitte) wurde aberkannt – Olti Hyseni (rechts) sorgte wenig später dafür, dass Sønderjyske dennoch beim FC Midtjylland punktete.

Der Schiedsrichter-Ausschuss des dänischen Fußballverbandes bedauert den menschlichen Fehler beim Tor von Sefer Emini gegen den FC Midtjylland.

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Zusammenfassung

  • Der dänische Schiedsrichter-Ausschuss hat einen Fehler beim aberkannten Tor von Sefer Emini gegen den FC Midtjylland eingeräumt.
  • Der VAR bestätigte im Spiel fälschlich eine Abseitsentscheidung vor dem vermeintlichen 2:2-Ausgleich von Sønderjyske in der 83. Minute.
  • Laut DBU wurde die Abseitslinie irrtümlich an der Schulter statt am Fuß des Verteidigers angelegt, was als menschlicher Fehler bezeichnet und bedauert wird.

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Die Aufregung war zunächst groß, als der vermeintliche 2:2-Ausgleich von Sefer Emini nicht zählte, doch die umstrittene Entscheidung des Schiedsrichter-Gespannes rückte durch das Tor von Olti Hyseni nur wenige Minuten später ein wenig in den Hintergrund, denn mit einem starken Comeback holten die Sønderjyske-Fußballer einen überraschenden Punktgewinn beim FC Midtjylland.

Nun räumt der Schiedsrichter-Ausschuss des dänischen Fußballverbandes jedoch ein, dass das Tor von Sefer Emini hätte zählen müssen.

„Im Spiel zwischen dem FC Midtjylland und Sønderjyske wurde vor dem 2:2-Ausgleichstreffer von Sønderjyske in der 83. Minute eine Abseitsentscheidung getroffen. Der VAR überprüfte und bestätigte die Entscheidung, weshalb das Tor aberkannt wurde. Im Nachhinein wurde festgestellt, dass diese Entscheidung fehlerhaft war. Der VAR hätte eingreifen müssen, da sich der Angreifer nicht im Abseits befand und somit nicht bestraft werden konnte“, schreibt „DBU Elitedommere“ in einer Mitteilung.

„Es handelte sich um einen menschlichen Fehler: Die Abseitslinie wurde an der Schulter des Verteidigers gemessen, hätte aber am Fuß gemessen werden müssen. Obwohl Fehler unvermeidlich sind, ist es äußerst bedauerlich, wenn sie passieren, und es dient stets als Lehre, denselben Fehler in Zukunft zu vermeiden“, heißt es weiter.