Folketingswahl 2026

Ein Ehepaar zieht ins Folketing ein: Start zwischen Geburt und Mandat

Peter und Josephine Alstrup Kofod mit ihrem neu geborenen Töchterchen Benedikte. Die zweifache Mutter legt eine Pause von der Kommunalpolitik ein, nimmt ihr Folketingsmandat jedoch wie geplant wahr.

Das Ehepaar Kofod aus der Kommune Hadersleben zieht gemeinsam ins Folketing ein. Doch der Start verläuft ungewöhnlich: Josephine Alstrup Kofod bringt zu Ostern ihr zweites Kind zur Welt – und nimmt ihr Mandat zunächst wie geplant wahr. In der Kommunalpolitik legt sie eine Pause ein.

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Zusammenfassung

  • Das Ehepaar Peter und Josephine Alstrup Kofod zieht für die Dänische Volkspartei ins Folketing ein, wobei sie die einzige Frau aus Nordschleswig ist.
  • Josephine Alstrup Kofod nimmt ihr Mandat wegen Mutterschutz zunächst nicht wahr, während ihr Mann sein Mandat sofort antritt.
  • Im Haderslebener Kommunalparlament wird sie während ihrer Pause durch Brian Lange vertreten, sie kündigt aber an, sich später entschlossen für Region, dänische Werte und „unsere Kinder“ einzusetzen.

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Mit Peter Kofod zieht ein bekanntes Gesicht erneut ins Folketing ein. An seiner Seite: Josephine Alstrup Kofod – politisch ein bislang unbeschriebenes Blatt, nun ebenfalls ins Parlament gewählt. Die 27-Jährige vertritt zudem seit Jahresbeginn die Dänische Volkspartei im Haderslebener Kommunalparlament und ist dort stellvertretende Vorsitzende des Klimaausschusses.

Bund fürs Leben und die Politik

Peter Kofod (DF) ist erneut für das Folketing gewählt worden.

Dass ein Ehepaar gleichzeitig ins Folketing auf Schloss Christiansborg einzieht, kommt selten vor. Für Hadersleben (Haderslev) und Nordschleswig bedeutet das doppelte Präsenz auf Christiansborg – zumindest auf dem Papier. Alstrup Kofod ist zugleich die einzige Frau aus Nordschleswig im neu gewählten Parlament.

Verzögerter Start

Der Beginn ihrer parlamentarischen Karriere verläuft ungewöhnlich. Während der 36-jährige Peter Kofod sein Mandat sofort wieder übernimmt, legt seine Frau eine politische Pause von der Kommunalpolitik ein. Sie hat am Ostersonntag im Apenrader Krankenhaus das zweite Kind des Paares zur Welt gebracht und ist seit Anfang April im Mutterschutz. Ihr Folketingsmandat nimmt sie zunächst wie geplant wahr und erscheint am Freitag zur ersten Sitzung des neu gewählten Parlaments.

Kommunalparlament bestimmt Stellvertreter

Josephine Alstrup Kofod (links) bei der Kommunalwahl im November 2025. Seit Jahresbeginn vertritt sie die Dänische Volkspartei im Haderslebener Kommunalparlament.

Das Kommunalparlament hat auf seiner jüngsten Sitzung reagiert und Brian Lange als Stellvertreter benannt. Er übernimmt das Mandat, solange Josephine Alstrup Kofod pausiert.

Erste Botschaft nach der Wahl

In den sozialen Medien bedankte sich Josephine Alstrup Kofod nach der Wahl für das Vertrauen und kündigte an, sich für die Region einzusetzen: Sie wolle für den Landesteil kämpfen, für dänische Werte und die Zukunft „unserer Kinder“, kündigte die 27-Jährige an und endete mit der Botschaft: „Jetzt holen wir Dänemark zurück.“

Zurück von wem? Diese Frage lässt sie offen.