Nachruf

Hanno Griffel ist verstorben: Ein Leben zwischen Wolle, Wind und Weite

Der frühere Wollhändler Hanno Griffel verbrachte nach dem Tod seiner Frau Telse viel Zeit in der Natur.

Hanno Griffel lebte ein stilles Leben – und doch eines, das ihn weit hinausführte: von Holtorf bei Nienburg über Kopenhagen bis nach Norwegen. Nun ist er im Alter von 87 Jahren im Kreis seiner Familie gestorben.

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Zusammenfassung

  • Hanno Griffel, 1938 geboren und als Wollkaufmann tätig, lebte und arbeitete viele Jahre in Kopenhagen und im Handel.
  • Mit seiner Frau Telse führte er in Hadersleben das Geschäft „Nøjsen Garn“, bevor er sich nach ihrem Tod zunehmend aus dem öffentlichen Leben zurückzog.
  • Seine letzten Jahre verbrachte er naturnah und im Kreis seiner Familie, bevor er an Gründonnerstag im Alter von 87 Jahren verstarb; die Beisetzung findet am 16. April in Aastrup statt.

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1938 als Sohn von Heinrich und Charlotte Griffel geboren, schlug Hanno Griffel zunächst einen kaufmännischen Weg ein. Anfang der 1960er-Jahre zog es ihn von Niedersachsen nach Kopenhagen. Dort arbeitete er in einer Wollfirma – ein Beruf, der sein Leben prägen sollte. Über den Handel kam Griffel viel herum, reiste unter anderem nach Bremen und Bergen. In Kopenhagen lernte er im deutschen Klub auch seine spätere Frau Telse kennen, die ihn auf vielen Reisen begleitete.

Neuanfang in Hadersleben

1969 kehrte das Ehepaar in die dänische Hauptstadt zurück und ließ sich in Holte, nördlich von Kopenhagen, nieder. Drei Kinder wurden geboren: Jakob sowie die Zwillinge Hege und Svante. 1978 zog die Familie nach Hadersleben (Haderslev), in die Heimatstadt von Telse Griffel.

Dort eröffnete Hanno Griffel ein eigenes Geschäft: „Nøjsen Garn“ in der Schmiedestraße. Er führte es über mehrere Jahre und blieb der Branche verbunden. 1998 verstarb seine Frau Telse.

Ein Leben in der Natur

Hanno Griffel zog sich nach diesem Verlust zurück, blieb aber aktiv. Er lebte viele Jahre in einem kleinen Haus in Ober Aastrup (Over Aastrup), segelte und verbrachte jeden Sommer Wochen in Norwegen – mit Hund und einem kleinen Zelt. Die Natur wurde zu seinem Rückzugsort.

Nach mehreren gesundheitlichen Rückschlägen zog er vor einigen Jahren zu seiner Tochter nach Rude auf Seeland. „Sie hat ihn bis zuletzt liebevoll umsorgt“, sagt sein Sohn Jakob. Hanno Griffel starb am Gründonnerstag im Kreis seiner Kinder.

Die Beisetzung mit anschließender Urnenbestattung findet am Donnerstag, 16. April, um 11 Uhr in der Kirche in Aastrup (Åstrup) statt.