Fussball

Nicklas Bendtner bereut geplatzten Wechsel zum FC Bayern München

Nicklas Bendtner beendete 2019 seine Karriere.

Das Enfant terrible des dänischen Fußballs sorgte beim VfL Wolfsburg nur außerhalb des Platzes für Aufsehen, doch es hätte für Nicklas Bendtner auch zwei weitere Stationen in der Fußball-Bundesliga geben können. 

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Zusammenfassung

  • Nicklas Bendtner gesteht im Podcast, dass er einen Wechsel zum FC Bayern München 2007 inzwischen bereut.
  • Er schildert, dass Verletzungen, falsche Entscheidungen und schlechte Beratung seine Karriere bremsten.
  • Auch ein geplatzter Transfer zum HSV und das zerrüttete Verhältnis zu VfL-Wolfsburg-Trainer Dieter Hecking prägen seine Rückschau.

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Der FC Bayern München und der Hamburger SV wollten Nicklas Bendtner in die Bundesliga holen, doch der ehemalige dänische Fußball-Nationalspieler winkte ab. Zumindest die eine Entscheidung bereut er heute, verrät der 38-Jährige in dem Podcast „Arnesen & Lerby“.

Der 81-fache Nationalspieler ist zu der Erkenntnis gelangt, dass er eine größere Karriere hätte haben können, doch Verletzungen, schlechte Entscheidungen und auch schlechte Beratung aus seinem Umfeld hätten dies verhindert. 

Absage an den FC Bayern

„Es gab zwei Szenarien, wo meine Karriere in eine andere Richtung hätte laufen können“, sagt Nicklas Bendtner und weist auf einen von Arsenal-Manager Arsene Wenger verhinderten Wechsel zu Crystal Palace hin, aber in erster Linie auf einen Wechsel in die Bundesliga, den er 2007 platzen ließ: „Als ich in Birmingham fertig war, hatte ich ein Angebot vom FC Bayern München, aber ich habe bei Arsenal unterschrieben, dort lag mein Herz. Es wäre interessant zu sehen, was passiert wäre, wenn ich bei Bayern unterschrieben hätte.“

Frank Arnesen versuchte in seiner Zeit als Sportdirektor des HSV, seinen Landsmann nach Hamburg zu lotsen. Bendtner war als Stürmer Nummer eins vorgesehen und hätte den damaligen 14. der Bundesliga-Tabelle zurück auf die Europapokal-Plätze schießen sollen, doch Bendtner zog 2012 einen Wechsel zu Juventus nach Turin vor.

So blieb der Aufenthalt beim VfL Wolfsburg von Mitte 2014 bis zur Vertragsauflösung im April 2016 die einzige Station in der Bundesliga.

„Dumm von mir, aber ich wollte einfach weg“

Den Misserfolg beim VfL Wolfsburg führt er auf das zerrüttete Verhältnis zum damaligen und auch heutigen Cheftrainer Dieter Hecking zurück.

„Ich bin über eine lange Zeit von den Menschen im Stich gelassen, die mir am nächsten standen, und bin dann zu einem Klub gewechselt, wo ich zu Sportchef Klaus Allofs eigentlich ein gutes Verhältnis hatte, aber mit Dieter Hecking nicht klar komme, und er mir viele Sachen erzählt, die nicht der Wahrheit entsprechen, dann verliert man auch dort den Glauben. Als er begann, mich anzulügen, habe ich darauf gedrängt, den Klub zu verlassen. Die Art und Weise war nicht die richtige, mir war nicht klar, welche Bedeutung Volkswagen für den Klub hat – das war dumm von mir, aber ich wollte einfach weg“, so Nicklas Bendtner, der das auf sozialen Medien gepostete Foto mit einem Mercedes bereut.

Der Stürmer stand von 2005 bis 2014 beim FC Arsenal unter Vertrag, war in diesem Zeitraum jedoch auch an Birmingham City (2006-07), AFC Sunderland (2011-12) und Juventus (2013-14) ausgeliehen. Danach folgten die Stationen VfL Wolfsburg (2014-16), Nottingham Forest (2016-17), Rosenborg Trondheim (2017-19) und FC Køvenhavn (2019).