Gericht

Babyentführung in Hadersleben: Verdächtiger bleibt in Haft

Im Sonderburger Gericht fand vor ein paar Tagen der Haftprüfungstermin statt. Soeben hat das Westliche Landgericht die Entscheidung aus Sonderburg (Sønderborg) bestätigt.

Ein sieben Monate altes Baby verschwindet aus einem Hinterhof in Hadersleben – und taucht kurze Zeit später in einem Hotelzimmer im Hotel Norden wieder auf. Jetzt bestätigt das Landgericht: Der Tatverdächtige bleibt vorerst in Haft.

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Zusammenfassung

  • Ein 37-jähriger Tatverdächtiger soll in Hadersleben ein schlafendes Baby entführt haben.
  • Das Westliche Landgericht bestätigt die Untersuchungshaft, während der Mann Entführung und versuchte Vergewaltigung bestreitet.
  • Neue Hinweise wie Handy und Potenzmittel werden geprüft, zudem ist ein psychiatrisches Gutachten zur Schuldfähigkeit angeordnet.

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Der Fall sorgt in Hadersleben (Haderslev) weiterhin für Aufsehen: Ein 37-jähriger Mann soll am 9. März ein schlafendes Baby entführt haben. Nach eineinhalb Stunden findet die Polizei das Kind wieder – im Hotel Norden.

Landgericht bestätigt Entscheidung 

Das Westliche Landgericht hat die Entscheidung des Sonderburger Gerichts jetzt bestätigt: Der Verdächtige bleibt in Untersuchungshaft. Das schreibt die Nachrichtenagentur „Ritzau“. Neben der Entführung wirft die Staatsanwaltschaft ihm versuchte Vergewaltigung des Kindes vor. Der Mann bestreitet die Vorwürfe.

Neue Details im Gerichtssaal

Während der Anhörung kommen weitere Details ans Licht: Ermittler fanden das Mobiltelefon des Beschuldigten. Die Polizei wertet das Gerät derzeit aus.

Zudem entdeckten Einsatzkräfte in einem Mülleimer ein Potenzmittel. Der Verdächtige reagiert im Gerichtssaal heftig auf diese Information und weist die Darstellung laut „Ritzau“ zurück.

Psychiatrisches Gutachten angeordnet

Das Gericht hat auch eine psychiatrische Untersuchung angeordnet. Sie soll klären, ob der Mann schuldfähig ist und wie gefährlich er eingeschätzt werden muss. Die Frage nach dem Motiv bleibt offen.