Deutsche Minderheit

Schulleiterin für die Deutsche Privatschule Feldstedt gefunden – kennt das Minderheitensystem

Schulleiterin Viola Matthiesen (M.) im Plausch mit Eltern (Archivfoto).

Marit Lobsien übernimmt die Leitung der Schule, wenn sich Viola Matthiesen in den Ruhestand verabschiedet. Ihre Erfahrung und lokale Verbundenheit überzeugten im Auswahlprozess. Eine enge Zusammenarbeit mit der bisherigen Leitung wird den Übergang begleiten.

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Zusammenfassung

  • Die Deutsche Privatschule Feldstedt bekommt zum 1. August mit Marit Lobsien eine neue Schulleiterin.
  • Lobsien stammt aus Pattburg, kennt das deutsche Minderheitenschulsystem gut und bringt Leitungserfahrung aus Flensburg mit.
  • Der Übergang erfolgt fließend, da sie bis August eng mit der bisherigen Schulleiterin Viola Matthiesen zusammenarbeitet.

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Die Deutsche Privatschule Feldstedt bekommt zum 1. August eine neue Schulleiterin. Marit Lobsien wird die Nachfolge von Viola Matthiesen antreten. Das teilt der Vorstandsvorsitzende Jonny Müller mit.

Lobsien habe sich im Auswahlverfahren gegen andere Bewerberinnen und Bewerber durchgesetzt – vor allem durch ihr Profil. „Sie bringt viel von dem mit, was wir uns gewünscht haben“, sagt Müller.

In der Minderheit aufgewachsen

Dazu gehört auch ihre eigene Geschichte: Lobsien lebt jetzt in Pattburg (Padborg) und hat selbst die Schulen der deutschen Minderheit besucht, bis hin zum Deutschen Gymnasium für Nordschleswig (DGN). Die 51-Jährige kennt damit sowohl die Strukturen als auch die Besonderheiten des Deutschen Schul- und Sprachvereins für Nordschleswig (DSSV).

Beruflich ist sie derzeit an einer Schule in Flensburg tätig. Dort hat sie bereits Leitungserfahrung gesammelt. „Ihr Wissen und die mitgebrachten Kompetenzen haben uns überzeugt“, so Müller.

Eingearbeitet in das neue Schuljahr 

Der Übergang soll bewusst fließend gestaltet werden. In den kommenden Monaten wird Lobsien bereits in die Arbeit an der Schule eingebunden – soweit es ihre aktuelle Stelle zulässt. Gemeinsam mit Noch-Schulleiterin Viola Matthiesen wird sie die Planung für das kommende Schuljahr angehen.

Matthiesen blickt dabei mit Zuversicht auf ihre Nachfolgerin. „Ich bin total glücklich über die Wahl. Ich habe ein gutes Gefühl“, sagt sie. Erste Begegnungen habe es bereits gegeben. „Marit war schon bei uns in der Schule, und wir konnten uns kennenlernen.“

Für Matthiesen ist es auch ein Abschied auf Raten. „Ich bin froh, die Schule in gute Hände übergeben zu können. So kann ich mich langsam hinausschleichen“, sagt sie.

Bis zum offiziellen Start im August werden beide eng zusammenarbeiten. Schritt für Schritt soll Lobsien in ihre neue Aufgabe hineinwachsen – mitten im Schulalltag.