Handball

Abstiegsgefahr wird bei Sønderjyske HH größer

Søren Gylling
Magnus Fredriksen erzielte aus acht Versuchen acht Tore, dennoch musste sich Sønderjyske HH sich geschlagen geben

Die Handballer von Sønderjyske HH haben wieder einmal in den Schlusssekunden die Punkte liegen gelassen. Ebbe Stankiewicz traf bei der 35:36-Niederlage gegen Ribe-Esbjerg in der letzten Sekunde den Pfosten.

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Zusammenfassung

  • Sønderjyske HH verliert auswärts knapp mit 35:36 gegen Ribe-Esbjerg.
  • Die Mannschaft verspielt eine Führung in der Schlussphase und trifft in letzter Sekunde nur den Pfosten.
  • Gute Angriffsleistung, aber zu schwache Abwehr und fehlende Torwartparaden verschärfen die Abstiegsgefahr.

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Die Abstiegsangst hat bei den Handballern von Sønderjyske HH wieder zugenommen. Die Hellblauen stehen vor den letzten beiden Spielen der Abstiegsrunde gegen TMS Ringsted und HØJ Elite unter Zugzwang, nachdem sie auswärts gegen Ribe-Esbjerg HH eine knappe 35:36-Niederlage einstecken mussten.

„Das Schicksal hat es heute nicht gut mit uns gemeint. Ich finde wirklich, dass wir heute mehr verdient hätten, aber das zählt ja nicht im Sport“, sagt ein enttäuschter Lasse Folkmann zum „Nordschleswiger“.

Bis zur Schlussphase geführt

Der Interimstrainer von Sønderjyske HH musste mitansehen, wie die Hellblauen zum wiederholten Male in der laufenden Saison in den Schlussminuten die Punkte liegen gelassen haben. 

„Der Gegner hatte in der zweiten Halbzeit nur eine Chance, in Führung zu gehen, und die haben sie genutzt, während wir dann in der letzten Sekunde den Pfosten getroffen haben“, ärgert sich Folkmann über die dramatischen Schlusssekunden, als Karl Wallinius sechs Sekunden vor Schluss das 36:35 für die Gastgeber erzielte, bevor Ebbe Stankiewicz im Gegenzug am Pfosten scheiterte.

Sønderjyske HH hatte nach 55 Minuten noch mit 33:31 und 100 Sekunden vor Schluss noch mit 34:33 geführt, doch es reichte nicht zum Punktgewinn.

Es fehlten Torwartparaden

„Wir hatten drei, vier Möglichkeiten, den Sack zuzumachen, sind dann aber ein paar Mal frei vor Tor und auch bei einem Strafwurf gescheitert. Unser Angriffsspiel war über 60 Minuten gut, aber es haperte ein wenig in der Abwehr. Als wir die Abwehr endlich stabilisieren konnten, fehlten die Torwartparaden“, meint Lasse Folkmann.

Matthias Rex und Julius Sten kamen jeweils nur auf vier Paraden.

Magnus Fredriksen (8), Frederik Tilsted (7), Viktor Bergholt (5), Nicolai Skytte (4), Ebbe Stankiewicz (3), Jesper Konradsson (2), Morten Bjørnshauge (2), Emil la Cour (2/2), Sebastian Augustinussen (1) und Jacob Bagersted (1) erzielten die Tore für Sønderjyske HH.