Handball

Sønderjyske-Handballerinnen zeigen zum Endrunden-Auftakt zwei Gesichter

Lea Hansen traf viermal gegen Team Esbjerg.

Chancenlos waren die Sønderjyske-Handballerinnen zum Auftakt der Meisterschafts-Endrunde gegen eine der besten Vereinsmannschaften der Welt. Am Ende fiel die Niederlage aber unnötig hoch aus.

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Zusammenfassung

  • Team Esbjerg gewinnt den Endrunden-Auftakt klar mit 35:22 gegen Sønderjyske Kvindehåndbold.
  • Sønderjyske zeigt nur in der Mittelphase der Partie ein starkes Gesicht und zeigt sonst viele technische Fehler.
  • Vor nur 547 Zuschauern sorgt Esbjergs Torhüterin Katharina Filter mit drei Treffern ins leere Tor für die Entscheidung.

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Team Esbjerg war nicht unerwartet mehr als eine Nummer zu groß und hat sich zum Auftakt der Meisterschafts-Endrunde locker mit 35:22 gegen die Handballerinnen von Sønderjyske Kvindehåndbold durchgesetzt.

„Es lief so wie befürchtet. Wir haben die befürchtete Ohrfeige einstecken müssen. Technische Fehler sind für uns teuer geworden“, sagte Nationalspielerin Sarah Paulsen zu „TV2 Sport“.

Enttäuschende Kulisse

Vor der überaus enttäuschenden Kulisse von 547 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Arena Aabenraa, davon viele Fans aus Esbjerg, zeigten die Hellblauen zwei verschiedene Gesichter. 

Die mittleren 20 Minuten waren stark, vom Ergebnis waren sie sogar ein wenig besser als Team Esbjerg, doch drumherum gab es einen fürchterlichen Start und einen krassen Leistungsabfall in der zwiten Halbzeit.

Sønderjyske lag nach 10 Minuten mit 1:6, nach 21 Minuten mit 4:11 hinten und konnte sich bei einer starken Julie Stokkendal Poulsen im Tor bedanken, dass es nicht noch schlimmer aussah. Mit einem Sieben gegen sechs kamen die Gastgeberinnen immer besser ins Spiel und konnten über ein 11:16 bis zum 17:22 (41.) dran bleiben, doch eine Hinausstellung für Line Uno und technische Fehler ließen das Kartenhaus einstürzen.

Torhüterin traf dreimal hintereinander

Die deutsche Nationaltorhüterin Katharina Filter warf den Ball dreimal in Folge ins leere Tor und wenig später hieß es 19:30.

„Da ging es plötzlich viel zu schnell“, so Sønderjyske-Trainer Peter Nielsen zu „TV2 Sport“: „Sonst war unsere Leistung eigentlich okay. Wir wollten ein hässliches Spiel sehen und das Tempo rausnehmen, um gegen Esbjerg eine Chance zu haben, aber dann haben wir zu viele Fehler gemacht.“

Sarah Paulsen (7/1), Lea Hansen (4), Olivia Simonsen (3), June Bøttger (2), Virag Fazekas (1), Sidsel Mattesen (1), Kara Steffensen (1), Emilie Clemmensen (1), Line Uno (1) und Victoria Mørk Andersen (1/1) erzielten die Tore für Sønderjyske KH.