Blaulicht

Knochenfund auf Röm bestätigt den Tod eines verschwundenen Deutschen

Der vermisste Mann aus Frankfurt entschied, auf Röm sein Leben zu beenden.

Im Februar wurden menschliche Knochen auf der Ferieninsel gefunden. Nun hat die Polizei bestätigt, dass es sich um die sterblichen Überreste eines seit längerer Zeit vermissten Mannes aus Frankfurt handelt.

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Zusammenfassung

  • Die Polizei hat bestätigt, dass die Anfang Februar bei Nørre Frankel auf Röm gefundenen Menschenknochen zu einem seit längerem vermissten 43-jährigen Mann aus Frankfurt gehören.
  • Der Mann war zwei Tage vor Weihnachten verschwunden, hatte sein Auto am Hafen in Havneby abgestellt, und in der Nähe des Fundortes wurden damals bereits seine persönlichen Gegenstände entdeckt.
  • Trotz umfangreicher Suchaktionen zu Wasser, zu Land und aus der Luft, bei denen auch Leichenspürhunde und Hubschrauber eingesetzt wurden, blieb der Mann unauffindbar, Hinweise auf ein Gewaltverbrechen gibt es nicht.

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Anfang Februar wurden Menschenknochen bei Nørre Frankel nördlich von Havneby auf Röm (Rømø) gefunden. Die Polizei vermutete sofort, dass die sterblichen Überreste einem vermissten Mann aus Frankfurt zuzuordnen waren. Nun haben auch die gerichtsmedizinischen Untersuchungen diese Vermutung bestätigt. Hinweise auf ein Gewaltverbrechen lagen nicht vor. Die Angehörigen und auch die deutschen Behörden seien unterrichtet worden, schreibt die Polizei in einer Pressenachricht. 

Zwei Tage vor Weihnachten verschwunden

In unmittelbarer Nähe zum Knochenfundort wurden damals Gegenstände des 43-Jährigen gefunden, der damals schon seit mehr als einem Jahr als vermisst galt. Er hatte Heiligabend 2024 sein Auto am Havnebyer Hafen abgestellt. 

Nach dem Verschwinden des Frankfurters wurden zahlreiche Suchaktionen von der Polizei und Privatleuten unternommen. Auch Leichenhunde und Hubschrauber wurden eingesetzt. Der Mann blieb verschwunden.

Mehrere Personen meinten, den Vermissten auf Röm gesehen zu haben. In den Tagen nach seinem Verschwinden wurde er mit großer Wahrscheinlichkeit im Supermarkt „Brugsen“ in Havneby gesehen.

Suchaktionen ohne Erfolg

Die Polizei bat Einheimische, Sommerhausbesitzende und Feriengäste, in ihren Garagen nachzusehen, ob sich der Vermisste vielleicht dort aufhielt, der zwei Tage vor Heiligabend in depressivem Gemütszustand seine Familie verlassen hatte und nicht wiederkehrte. Auch sie hatte sich an die Öffentlichkeit gewandt und bat um Hilfe.

Im Februar dieses Jahres wurden dann im Röhricht bei Nørre Frankel zufällig menschliche Knochen auf der Ferieninsel gefunden.