Eishockey

Sønderjyske hat nach langem Zögern erste Vertragsunterschrift veröffentlicht

Mathias Borring Hansen kam bereits in der Saison 2018/19 zu seinem Debüt für Sønderjyske.

Nach dem Playoff-Aus herrschte mehr als drei Wochen lang Funkstille. Nun hat Sportchef Kasper Degn mit Mathias Borring die erste Vertragsunterschrift präsentiert. Andere Stammspieler zögern noch mit ihrer Zukunftsentscheidung.

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Zusammenfassung

  • Sønderjyske Ishockey steht nach vielen Abgängen vor einem größeren Umbruch im Kader.
  • Erste feste Größe ist die zweijährige Vertragsverlängerung mit dem genesenden Eigengewächs Mathias Borring Hansen.
  • Während mehrere Legionäre den Klub verlassen, zögern Stammkräfte wie Gustav Nielsen und Jacob Schmidt-Svejstrup noch mit ihrer Zukunftsentscheidung.

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Die Mannschaft von Sønderjyske Ishockey wird in der kommenden Saison ein anderes Gesicht haben. Ungewiss ist noch welches. Bislang ist die Zahl von Abgängen größer gewesen als die Zahl der Spieler, die in der kommenden Saison unter Vertrag stehen.

Mehr als drei Wochen nach dem Aus im Playoff-Viertelfinale gegen Herlev hat Sportchef Kasper Degn nun die erste Vertragsunterschrift für die kommende Saison präsentiert. Eigengewächs Mathias Borring Hansen hat sogar für zwei Jahre unterschrieben.

Borring fiel die komplette Saison aus

„Die Vertragsverlängerung mit Mathias hatte für mich höchste Priorität. Mathias ist ein echter Sønderjyske-Mann mit der richtigen Einstellung, dem richtigen Charakter und dem nötigen Willen – auf und neben dem Eis. Er hat über die Jahre einen großen Beitrag geleistet und wird in den kommenden Saisons zweifellos noch mehr zum Alltag und zur Kultur der Mannschaft und des Klubs beitragen“, sagt Kasper Degn.

Mathias Borring ist verletzungsbedingt die komplette Saison ausgefallen, hofft aber in der neuen Spielzeit wieder angreifen zu können.

„Ich bin stolz und glücklich über die Vertragsverlängerung. Es waren turbulente Zeiten im Klub, aber ich glaube an das neue Projekt und an die neuen Leute um die Mannschaft herum. Ich möchte unbedingt ein Teil davon sein und dazu beitragen, wieder etwas Starkes aufzubauen. Ich hoffe, dass die gesamte Region uns weiterhin so tatkräftig unterstützt, wie wir es gewohnt sind, damit wir etwas Magisches schaffen können, so wie das Eishockey in Woyens schon immer gewesen ist. Für mich persönlich war die letzte Saison besonders hart, aber ich bin mitten in meiner Reha und hochmotiviert, bis August wieder in Topform zu sein“, so der 24-jährige Stürmer.

Sieben Spieler unter Vertrag

Mathias Borring Hansen gesellt sich mit seiner Vertragsunterschrift zu Thomas Lillie, Victor Schmidt, Oscar Schulze, Andreas Kløve, Peter Truelsen und Bruder Jonas Borring Hansen, die alle für die kommende Saison unter Vertrag stehen. 

Nach Informationen des „Nordschleswigers“ wird auch Patrick Madsen zu Sønderjyske kommen. Der 33-jährige Verteidiger hat in den vergangenen beiden Spielzeiten in Südtirol sein Geld verdient, für den HC Meran und Ritten Sport. Zuvor spielte er 14 Jahre in der dänischen Liga, 13 davon für Herning Blue Fox.

Sønderjyske Ishockey hat die Abschiede von den Legionären Mattias Pettersson, Nicolas Werbik, Julius Marva, Joseph Jonsson und Angelo Miceli sowie von den dänischen Spielern Albert Schioldan, Christian Thunbo und Elias Borup verkündet. 

Verteidiger Gustav Nielsen lässt seine Zukunft noch offen.

Andere Stammspieler zögern noch. Gustav Nielsen ist einer der wenigen Ausländer, die ein Angebot zur Vertragsverlängerung bekommen haben.

„Ich weiß noch nicht, wo ich nächste Saison spielen werde. Es hat bei Sønderjyske viele Veränderungen gegeben und es werden weitere folgen, aber ich denke, dass ich in den nächsten drei bis vier Wochen schlauer geworden bin“, sagt der schwedische Verteidiger zum „Nordschleswiger“.

Jacob Schmidt-Svejstrup hat bereits frühzeitig angekündigt, dass er untersuchen will, wie seine Möglichkeiten stehen, seine Karriere im Ausland fortzusetzen. Eine Zukunft in Deutschland ist lange Zeit ein Thema gewesen.

„Ich sehe meine Zukunft im Ausland. Es muss nicht unbedingt Deutschland sein, es muss das Richtige sein. Und wenn es nicht klappt, schließe ich nicht aus, dass ich bei Sønderjyske bleibe“, so Jacob Schmidt-Svejstrup zum „Nordschleswiger“.