Kriminalität

Nordschleswig: Weniger Einbrüche in Hadersleben – mehr in Apenrade

Einbruch bleibt ein Thema in Nordschleswig, auch dort, wo die Zahlen auf den ersten Blick im Sinkflug sind (Symbolbild).

Die Einbruchzahlen in der Kommune Hadersleben sinken weiter. Im ersten Quartal registrierte die Polizei deutlich weniger Fälle als im Vorjahr. Gleichzeitig steigen die Zahlen landesweit erneut.

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Zusammenfassung

  • In Hadersleben sind die Einbrüche im ersten Quartal deutlich zurückgegangen.
  • Die Polizei zählte 37 statt 50 Fälle, ein Minus von 26 Prozent.
  • Landesweit nehmen die Einbrüche jedoch wieder zu, nach Jahren des Rückgangs.
  • In Nordschleswig gibt es große Unterschiede zwischen den Kommunen bei der Entwicklung.

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In der Kommune Hadersleben sind die Einbruchzahlen zuletzt deutlich gesunken. Auch im ersten Quartal setzt sich diese Entwicklung fort. Die Polizei registrierte in den ersten drei Monaten des Jahres 37 Einbrüche in privaten Haushalten. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 50 Fälle. Das sind 13 Einbrüche weniger – ein Rückgang von 26 Prozent.

Das entspricht knapp drei Einbrüchen pro Woche, wie aus den aktuellen Zahlen von Danmarks Statistik hervorgeht.

Unklare Ursache für Entwicklung vor Ort

Warum die Zahl der Einbrüche in der Kommune Hadersleben zurückgeht, lässt sich aus den aktuellen Zahlen nicht ableiten. 

Im ersten Quartal 2026 registrierte die Polizei laut Danmarks Statistik 3.931 Einbrüche in privaten Haushalten. Das sind 226 Fälle mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres – ein Anstieg um sechs Prozent. Damit ist der Rückgang der vergangenen Jahre vorerst gestoppt.

Große Unterschiede in der Region

Die Entwicklung in Nordschleswig klafft weit auseinander: In Sonderburg (Sønderborg) brechen die Zahlen um 56 Prozent ein, in Apenrade (Aabenraa) schießen sie um 58 Prozent in die Höhe. In Tondern (Tønder) bleibt die Zahl mit 12 Fällen stabil.

In der Kommune Hadersleben sank die Zahl der Einbrüche um 26 Prozent; landesweit liegt die Domstadtkommune damit im Mittelfeld. In den Nachbarkommunen reicht die Spannweite von minus 56 bis plus 58 Prozent. Spitzenreiter in Jütland ist Vejle mit 126 Einbrüchen im ersten Quartal.