Deutsche Minderheit

Schwarzlicht-Disco und kreative Projekte: Spaß und Gemeinschaft beim KiM

Gegeneinander „kryds og bolle“ spielen: Das war eines der vielen Angebote, die es bei der Schwarzlicht-Disco gab.

Eine neue Veranstaltung bringt Kinder zusammen. Die Schwarzlicht-Disco bei KiM fördert das Miteinander über Klassen hinweg. Auch Eltern tanzen mit und erleben Gemeinschaft. Ein weiteres Projekt hat andere Geschicke im Fokus.

Veröffentlicht

Zusammenfassung

  • Im KiM an der Deutschen Privatschule Apenrade fand erstmals eine Schwarzlicht-Disco für Kinder der Klassen 0 bis 6 statt.
  • Die Kinder gestalteten eigene leuchtende T-Shirts und Plakate, tanzten gemeinsam und erlebten klassenübergreifend Gemeinschaft.
  • Neben der Disco gibt es kreative Tonprojekte ohne Fokus auf ein Endprodukt, bei denen vor allem der Prozess und die Fantasie der Kinder im Mittelpunkt stehen.

Diese Infobox wurde mithilfe von KI generiert und von der Redaktion geprüft.

Das Licht geht aus und der Spaß fängt an. Das Schwarzlicht flackert auf – und plötzlich leuchtet es überall. Vor allem sind viele Kinder in weißen T-Shirts zu sehen. 

Die Shirts strahlen in Neonfarben, bemalte Muster treten aus dem Dunkel hervor. Kinder lachen, spielen miteinander. Später geht die Musik an und es wird getanzt. 

Es ist die erste Schwarzlicht-Disco beim KiM – Kind im Mittelpunkt – und sie hat die Aula in einen ganz eigenen Raum verwandelt.

Spielen und Tanzen: Es war für jeden was dabei.

„Das probieren wir aus“

Die Idee dazu entstand nicht zufällig. „Wir wollten etwas Neues anbieten“, sagt Leiterin Marion Köstlin. In einer Ideenrunde des Vereins „KiM aktiv“, der das KiM, die  Schulfreizeitordnung der Deutschen Privatschule Apenrade (DPA), unterstützt, kam der Vorschlag auf den Tisch. Eine Schwarzlicht-Disco. „Schnell war klar: Das probieren wir aus.“

Marion Köstlin verteilt die weißen T-Shirts an Schülerinnen und Schüler.

Klassenübergreifend für mehr Gemeinschaft

Dann begann die Vorbereitung. Was braucht man dafür? Schwarzlichtlampen natürlich. Und vor allem Dinge, die im Dunkeln leuchten. „Wir haben weiße T-Shirts gekauft“, erzählt Köstlin. „Und natürlich Schwarzlichtlampen“, fügt sie hinzu. Die Kinder gestalteten sie selbst, bemalten und bedruckten sie mit leuchtenden Farben. Auch Plakate entstanden, wurden besprüht und später in der Aula aufgehängt.

Mitgemacht haben Kinder von Klasse 0 bis 6. Genau das ist gewollt. „So schaffen wir etwas Klassenübergreifendes“, sagt Köstlin. Wer an diesem Nachmittag durch die Aula blickt, sieht schnell, was sie meint. Die üblichen Gruppen lösen sich auf. Ältere und Jüngere tanzen nebeneinander, spielen zusammen, kommen ins Gespräch.

Im Vorfeld sind solche „leuchtenden“ Bilder entstanden.

„Der Klassengedanke verliert hier an Bedeutung“, sagt die KiM-Leiterin. Stattdessen entsteht etwas Gemeinsames. „Man erlebt etwas zusammen – das verbindet.“ Und es soll sich auch im Schulalltag fortsetzen.

Das Alter spielt keine Rolle. „Alle wollen Spaß haben“, so Köstlin. Und der ist deutlich zu sehen. Zum Abschluss dürfen auch die Eltern mit auf die Tanzfläche. Ein Moment, in dem sich die Gemeinschaft noch einmal erweitert.

Die Disco ist nicht das einzige Projekt, das aus „KiM aktiv“ heraus entstanden ist. Ein anderes führt in eine ganz andere Richtung – weg vom Licht, hin zum Material.

Gemeinsam Handgeschick üben

Schmutzig werden und mit den Händen arbeiten

Gemeinsam mit der Keramikerin Vibeke Erlang Christensen haben die Kinder mit Ton gearbeitet. Es ist nicht das erste Mal, dass sie in der Schule und im KiM zu Gast ist, doch jetzt stand nicht ein fertiges Ergebnis im Mittelpunkt. „Der Prozess steht im Vordergrund“, erklärt Köstlin. Mit den Händen arbeiten, das Material spüren, kreativ sein. Etwas, das im Alltag oft zu kurz kommt, wie die Pädagoginnen und Pädagogen im KiM feststellen.

Mit den Händen das Material fühlen und damit arbeiten: Das stand im Zentrum des Nachmittags.

Die Kinder kneten, formen, drücken, probieren aus. Sie machen sich die Hände schmutzig, arbeiten mit Wasser und Ton. Fähigkeiten, die sonst kaum gefragt sind. „Es geht auch darum, die Fantasie anzuregen“, sagt Köstlin.

Am Ende bleibt kein Kunstwerk, das mit nach Hause genommen wird. Der Ton wird wieder zu einem Haufen. Das Machen zählt, nicht das Produkt.

Die Schwarzlicht-Disco wird es wieder geben, und auch Projekte mit Keramikerin Erlang Christensen, denn „wir sehen darin Erfolge. Wir fördern die Kinder in vielerlei Hinsicht“, ist sich Marion Köstlin sicher.