Deutsche Schule Hadersleben

Hawaii-Lotto statt Sport: Wer holt sich das Rad?

In der geschmückten Sporthalle fiebern die Gäste dem Lottospiel entgegen.

Es ist früher Freitagabend. In der Sporthalle der Deutschen Schule Hadersleben geht es für diese Zeit ungewöhnlich bunt zu. Kinder und Eltern stimmen sich auf den traditionellen Lottoabend ein. Das Motto: Hawaii.

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Zusammenfassung

  • In der Sporthalle der Deutschen Schule Hadersleben findet ein bunter Hawaii-Lottoabend für Kinder und Eltern statt.
  • Zahlreiche gesponserte Gewinne, darunter ein himmelblaues Fahrrad, sorgen für Spannung und viele schnelle „Pott!“-Rufe.
  • Die gut besuchte Veranstaltung stärkt die Gemeinschaft von deutscher Minderheit und Mehrheit und pflegt eine wichtige Tradition.

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Schulleiterin Heike Henn-Winkels trägt – wie das gesamte Organisationsteam – farbenfrohe Kleidung. Auf einer langen Tischreihe stapeln sich die Gewinne. Hans Iver Kley geht noch einmal alles durch. Was oben keinen Platz mehr findet, steht unten auf dem Hallenboden. „Da ist einiges zusammengekommen!“, freut sich der Vorsitzende des Bundes Deutscher Nordschleswiger Sommerstedt. Kley hilft in der Deutschen Schule Hadersleben aus – und führt durch den traditionellen Lotto-Abend.

Auf der Bühne verkünden zwei Schüler die Lottozahlen auf Deutsch und auf Dänisch, während das himmelblaue Fahrrad als Hauptgewinn gut sichtbar auf seinen neuen Besitzer wartet.

Auch Vorstandsmitglied Henrik Matthiesen packt mit an. Der Lehrer an der Schule am Kløften kennt die deutschen Einrichtungen aus dem Effeff. Seine Kinder besuchen sie seit einem Jahrzehnt. „Mir gefällt das pädagogische Konzept“, sagt er. „Alle kennen die Regeln und wissen, was sie zu tun – und was sie zu lassen haben.“ An diesem Freitagabend ist Matthiesen hinter den Kulissen aktiv, sorgt dafür, dass alles wie am Schnürchen läuft.

Familien und Lehrkräfte der deutschen Schule treffen sich zum gut besuchten Abend in der Turnhalle, bei dem zahlreiche Sachpreise auf dem Spiel stehen.

Pott – und wenig Pause

„Wir haben diesmal sehr viele Gewinne – dank großzügiger Sponsoren“, sagt Heike Henn-Winkels. Der Hauptgewinn ist ein Fahrrad, gestiftet von einem privaten Unterstützer der Schule.

Ein Grund zur Freude: Die ersten Pottrufe werden laut.

Kaum beginnt das Spiel, fällt der erste Ruf: „Pott!“ Wenige Minuten später folgt der nächste. Der stellvertretende Schulleiter Piet Schwarzenberger und Carsten Leth Schmidt vom Vorstand überbringen die Gewinne. Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt ihnen nicht. Am Rand der Halle haben Schulklassen ein Büfett mit Kuchen, Kaffee und weiteren Getränken aufgebaut. Davor bildet sich eine lange Schlange.

Gut besucht – halb gewonnen

Der stellvertretende Schulleiter Piet Schwarzenberger und Moderator Hans-Iver Kley sind konzentriert bei der Sache, damit ihnen kein Ruf entgeht.

„Der Saal ist wirklich hervorragend besucht“, freut sich Schwarzenberger über den Publikumsmagneten, bevor er wieder loszieht, um Preise zu vergeben.

Wer am Ende das himmelblaue Fahrrad gewinnt, steht zu diesem Zeitpunkt noch in den Sternen. Schließlich hat der Abend gerade erst begonnen. Für viele Gäste geht es nicht nur ums Gewinnen, sondern um eine Tradition, die Mehr- und Minderheit  zusammenschweißt.

Groß und Klein sind konzentriert bei der Sache.