Eishockey

Lars Foder kämpft in den Playoffs auch um die eigene Zukunft als Cheftrainer von Sønderjyske

Lars Foder ist seit Mitte Januar Cheftrainer von Sønderjyske.

Der 40-Jährige hofft, dass er mit einem starken Playoff der Sønderjyske-Mannschaft seine Kandidatur auf den Cheftrainer-Posten stärken kann.

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Zusammenfassung

  • Lars Foder nutzt die Playoffs, um seine Chancen auf einen dauerhaften Posten als Cheftrainer von Sønderjyske zu verbessern.
  • Unter seiner Führung zeigt die Mannschaft eine aufsteigende Formkurve und glaubt wieder stärker an die eigenen Fähigkeiten.
  • Foder und Stürmer Nikolaj Krag-Christensen wären bei einem Viertelfinal-Aus enttäuscht, sehen aber gute Möglichkeiten auf den Einzug ins Halbfinale.

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Lars Foder übernahm Mitte Januar nach der Entlassung von Casper Stockfisch vorübergehend den Cheftrainer-Posten bei Sønderjyske Ishockey, und der 40-Jährige aus Woyens (Vojens) macht keinen Hehl daraus, dass aus der bis Saisonende datierten Absprache gern ein permanenter Vertrag werden darf.

„Es wäre dumm, diese Frage mit Nein zu beantworten. Das ist es, was ich will, und dafür habe ich auch viele Erfahrungen im Ausland gesammelt. Ich versuche, mich als Trainer weiterzuentwickeln und hoffe, dass ich mit guter Arbeit den Cheftrainer-Posten behalten darf – absolut“, sagt Lars Foder zum „Nordschleswiger“.

Trainer sieht gute Chancen

Der ehemalige Stürmer wurde 2006 und 2009 mit Sønderjyske dänischer Meister und spielte in den letzten acht Jahren seiner aktiven Karriere auf niedrigerem Niveau in Island, Norwegen und Schweden und sammelte in Island, Norwegen und Österreich Trainererfahrungen.

Lars Foder begann die Saison als Co-Trainer und übernahm nach der Entlassung von Casper Stockfisch die Verantwortung. Unter ihm ging es sportlich nach oben.

„Das ist nicht nur auf den Trainerwechsel zurückzuführen. Ich habe das Gefühl, dass der Glaube an die eigenen Fähigkeiten in die Köpfe der Spieler zurückgekehrt ist. Wir haben zuletzt gut gespielt und auch härter gearbeitet. Das ist gegen einen Gegner wie Herlev auch notwendig, aber können wir das Umschaltspiel und auch das Powerplay des Gegners in den Griff bekommen, haben wir gute Chancen“, meint der Trainer.

Ein Viertelfinal-Aus wäre eine Enttäuschung

Die Favoritenrolle sieht er weiterhin beim Tabellenzweiten der regulären Saison, und zwar 55:45 aufgrund des Heimvorteils.

„Ich glaube, es wäre richtig wichtig, dass wir ins Halbfinale einziehen und mit einem positiven Gefühl aus dieser Saison rauskommen“, so Lars Foder.

Auch Nikolaj Krag-Christensen würde die Saison als Enttäuschung abstempeln, sollte Sønderjyske im Playoff-Viertelfinale scheitern.

„Als Sportler ist es immer eine Enttäuschung, wenn man gleich in der ersten Playoff-Runde ausscheidet. Wir wollen weiter und so weit wie möglich kommen“, sagt der Stürmer zum „Nordschleswiger“.

Formkurve zeigt nach oben

Sollte das Aus nach einer hart umkämpften Viertelfinalserie in Spiel sieben erfolgen, könnte man vielleicht damit leben.

„Ich weiß nicht, ob ein Viertelfinal-Aus eine Katastrophe wäre, aber eine Enttäuschung schon. Nicht viele glauben an uns, aber das tun wir, obwohl es die Nummer zwei gegen die Nummer sieben ist. Eine Playoffserie hat ihr eigenes Leben, und wir hatten zuletzt einen guten Lauf, wo wir auch mit Herning mithalten konnten. Gemessen an den letzten zehn Saisonspielen sind wir die Nummer zwei oder drei in der Liga – ich glaube an eine gute und unterhaltsame Serie“, meint Nikolaj Krag-Christensen.