Handball

Sønderjyske KH leistet sich den nächsten Ausrutscher gegen ein Kellerkind

Sarah Paulsen, die zum Saisonende zu MKS Lublin nach Polen wechselt, musste vor eigenem Publikum die nächste Enttäuschung hinnehmen.

Nach der Heimschlappe gegen den Tabellenvorletzten Skanderborg haben sich die Sønderjyske-Handballerinnen gegen den Tabellendrittletzten Ringkøbing den nächsten Punktverlust geleistet. Ein Punktverlust, der im Kampf um den Endrunden-Einzug noch teuer werden kann.

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Zusammenfassung

  • Sønderjyske KH spielt zu Hause nur 29:29 gegen Kellerkind Ringkøbing.
  • Der Punktverlust gefährdet trotz Fünf-Punkte-Polster den Endrunden-Einzug.
  • Beste Spielerin war die 18-jährige Virag Fazekas mit acht Treffern.

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Peter Nielsen musste lange nachdenken, ob das nun ein Punktgewinn oder ein Punktverlust war. 

„Das kann ich dir nach dem 26. Spieltag sagen“, antwortete der Trainer und Sportchef auf die entsprechende Frage.

Die Liga-Handballerinnen von Sønderjyske KH haben sich vor eigenem Publikum den nächsten Ausrutscher geleistet. Nach der Heimpleite gegen den Tabellenvorletzten Skanderborg gab es vor nur 382 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Apenrader Arena nach einem 14:15-Pausenrückstand ein 29:29-Unentschieden gegen den Tabellendrittletzten Ringkøbing. Ein Punktverlust, der im Kampf um den Endrunden-Einzug noch teuer werden kann.

Fünf Punkte Vorsprung

Fünf Spieltage vor Ende der regulären Saison ist der Vorsprung auf EH Aalborg auf dem neunten Tabellenplatz zwar auf fünf Punkte angewachsen, doch das Restprogramm ist nicht gerade einfach.

Sønderjyske trifft an den letzten fünf Spieltagen noch auf die drei Spitzenmannschaften Team Esbjerg, Ikast Håndbold und Odense Håndbold. Nur in den beiden übrigen Partien gegen Horsens HH und Bjerringbro FH sind die Chancen auf Punkte gut.

„Wenn wir auf den Spielverlauf und auf unsere Leistung blicken, müssen wir über den einen Punkt noch froh sein. Verdammt, war das in vielen Belangen schlecht“, meint Peter Nielsen.

Welt- und Europameister auf den Rängen

Welt- und Europameister Niclas Kirkeløkke von der SG Flensburg-Handewitt war nach Apenrade (Aabenraa) gekommen, um seine Schwester zu unterstützen. Sarah Vest Kirkeløkke und Ringkøbing Håndbold dominierten das erste Drittel eines niveauarmen Spiels, doch plötzlich kippte die Partie.

Nach 22 Minuten hieß es 6:11, doch innerhalb von dreieinhalb Minuten hatte Sønderjyske mit fünf Toren in Folge zum 11:11 ausgeglichen. Die Gastgeberinnen lagen nach dem Seitenwechsel mehrmals mit zwei Toren Unterschied vorne, gaben aber die Führung in der Schlussphase wieder aus der Hand. Eine Niederlage drohte, doch Sofia Stenholt glich 35 Sekunden vor Schluss zum 29:29 aus.

„Ich bin erschüttert, wie schlecht die letzten zehn Minuten in defensiver Hinsicht war. Wir wussten, was kam, und ich bin irritiert, dass wir den Sack nicht zumachen konnten“, so Peter Nielsen.

18-Jährige glänzte

Eines der wenigen Lichtblicke war Virag Fazekas. Die 18-jährige Ungarin, die im Sommer 2024 zu Rødekro-Aabenraa Håndbold kam, glänzte mit acht Toren aus neun Würfen.

Virag Fazekas (8), Sarah Paulsen (5), Pernille Johannsen (4), Sherin Obadli (3), Olivia Simonsen (2), Sofia Stenholt (2), June Bøttger (2), Karine Dahlum (1), Lea Hansen (1) und Line Uno (1) erzielten die Tore für Sønderjyske KH.