Namen und Nachrichten

Direktorin verlässt „Tønder Forsyning“ und wechselt nach Fredericia

Person im Business-Outfit steht vor einem Tønder Forsyning-Schild vor einem Bürogebäude.
Trine Hadrup verlässt Tondern mit Ausgang des Monats April.

Führungswechsel: Nach knapp fünf Jahren an der Spitze von Tonderns Versorgungswerken verlässt Direktorin Trine Hadrup das Unternehmen. In Fredericia soll sie künftig eine neue multifunktionale Versorgungsgesellschaft aufbauen.

Veröffentlicht

Zusammenfassung

  • Direktorin Trine Hadrup verlässt Tønder Forsyning zum 30. April und wechselt zu Fredericia Spildevand og Energi.
  • Dort soll sie mehrere Versorgungsbereiche zu einer neuen multifunktionalen Gesellschaft bündeln und weiterentwickeln.
  • Der Aufsichtsrat von Tønder Forsyning bedauert den Abschied, sucht eine Nachfolge und setzt bis dahin auf Stabilität und Kontinuität.

Diese Infobox wurde mithilfe von KI generiert und von der Redaktion geprüft.

Die Versorgungsgesellschaft der Kommune Tondern (Tønder), „Tønder Forsyning“, muss sich eine neue Direktorin oder einen neuen Direktor suchen. Die bisherige Direktorin Trine Hadrup verlässt das Unternehmen zum 30. April.

Künftig wird sie als Direktorin bei „Fredericia Spildevand og Energi“ tätig sein. Dort soll sie den Zusammenschluss mehrerer Versorgungsbereiche zu einer neuen multifunktionalen Versorgungsgesellschaft leiten. Konkret geht es darum, „Fredericia Spildevand og Energi“ sowie „Affald & Genbrug“ organisatorisch zusammenzuführen und zusätzlich ein neues Unternehmen für technisches Wasser aufzubauen.

Bei „Tønder Forsyning“ war Hadrup seit August 2021 als leitende Direktorin tätig. In dieser Zeit arbeitete das Unternehmen unter ihrer Leitung daran, mehrere Versorgungsbereiche – darunter Abwasser, Trinkwasser und Abfall – stärker in einer Organisation zu bündeln. Das ist geschafft. Ihr Auftrag in Tondern ist damit quasi erfüllt.

Der Aufsichtsratsvorsitzende von „Tønder Forsyning“, Anton Schulz, bedauert den Weggang, zeigt aber Verständnis für die Entscheidung.

„Wir sind natürlich traurig, uns von Trine verabschieden zu müssen. Gleichzeitig haben wir großes Verständnis für ihre Entscheidung und wünschen ihr alles Gute für ihre neue und sehr spannende Aufgabe als Direktorin von ,Fredericia Spildevand og Energi’“, sagt Schulz.

Wachsende Anforderungen an Versorgungsunternehmen

Während ihrer Amtszeit stand „Tønder Forsyning“ vor einer Reihe neuer Herausforderungen. Dazu zählten unter anderem steigende Anforderungen an Digitalisierung, komplexere gesetzliche Rahmenbedingungen sowie strengere Vorgaben für die Krisen- und Versorgungssicherheit.

„Trine hat ,Tønder Forsyning’ in einer Zeit geführt, in der die Anforderungen an Versorgungsunternehmen deutlich gestiegen sind“, sagt Schulz. „Sie hinterlässt einen gut geführten Versorger mit einer soliden wirtschaftlichen Grundlage und einer klaren strategischen Richtung.“

Suche nach einer Nachfolge

Der Aufsichtsrat hat inzwischen damit begonnen, eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für die Leitung des Unternehmens zu suchen. Der Rekrutierungsprozess wird von der Unternehmensführung unter Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden begleitet.

Bis eine neue Direktorin oder ein neuer Direktor gefunden ist, soll der Fokus im Unternehmen auf stabilen Abläufen und Kontinuität liegen.

Trine Hadrup war 2021 aus Hadersleben (Haderslev) nach Tondern gewechselt. Zuvor hatte die ausgebildete Ingenieurin als Planungs- und Projektchefin beim dortigen Versorgungsunternehmen Provas gearbeitet. Insgesamt ist sie seit knapp 20 Jahren in der Energie- und Versorgungsbranche tätig.