Deutsche Minderheit

TSV setzt auf Gemeinschaft – vom Schwimmbecken über E-Sport bis zum Simulator

Der TSV-Vorsitzende Lasse Wilhelmsen führte durch die neuen Räume.

Freiwillige stemmen den Umbau der neuen Räume und schaffen einen modernen Treffpunkt in Lügumkloster, der nicht nur der E-Sport-Sparte vorbehalten ist. Nach monatelangen Verzögerungen beim Internetanschluss folgt bald der Neustart.

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Zusammenfassung

  • Der TSV Lügumkloster verzeichnet stabile Mitgliederzahlen und besonders starke Beteiligung im Kinderschwimmen in Arrild.
  • Während Mikroturnen gut läuft und Ballspiele weniger gefragt sind, baut der Verein seine E-Sport-Sparte in neuen Räumen an der Møllegade 9B aus.
  • Freiwillige richten eine moderne Stätte mit E-Sport, Brettspielen und geplanter Simracer-Zone ein, müssen aber noch 300.000 Kronen für die vollständige Umsetzung der Pläne einwerben.

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Über stabile Mitgliederzahlen freute sich der Vorsitzende des Turn- und Spielvereins Lügumkloster (TSV), Lasse Wilhelmsen, auf der Generalversammlung des Vereins.

Im TSV sind 92 Mitglieder aus verschiedenen Altersklassen aktiv. Mit 58 Kindern bringt es die Gruppe, die im Schwimmbad in Arrild schwimmt, auf die größte Anzahl, wie von der Kassiererin Christina Hardegaard zu erfahren ist.

An zweiter Stelle folgt das mit Volleyball kombinierte „gemischte Turnen“ mit 19 Turnerinnen und Turnern im Seniorenalter. Zudem läuft ein Fitnessangebot für Frauen. 

„Ballspiele“ sind kein Renner

Die Versammlungsleiterin und frisch pensionierte Schulleiterin, Connie Meyhoff Thaysen, wies darauf hin, dass das Mikroturnen richtig gut läuft, während sich das Interesse an den „Ballspielen“ bei den Schulkindern in Grenzen hält.

„In der E-Sport-Sparte ist sehr viel passiert. Wie ihr sehen könnt, sind wir noch nicht ganz am Ziel“, erläuterte Wilhelmsen in den Räumlichkeiten, die der TSV angemietet hat.

Während der E-Sport bisher im Jugendhaus ausgeübt wurde, ist das 145 Quadratmeter große Domizil nun unweit entfernt an der Møllegade 9B.

Vom Leerstand zum modernen Treffpunkt 

In den Räumen, die seit dem Auszug des damaligen Fakta-Geschäfts vor etwa 14 Jahren leer standen, werkeln Freiwillige seit einem Jahr.

Wir sind stolz auf das, was wir erreicht haben.

Lasse Wilhelmsen

 „Wir waren oft nicht so viele Hände wie gewünscht. Und unser kleinstes Problem entwickelte sich dann zu unserem größten Problem“, so der Vorsitzende. 

Damit ging er auf das Tauziehen mit dem Anbieter Norlys über den Internetanschluss ein. Die nahezu unendliche Geschichte zog sich von September 2025 bis März 2026 hin. 

Gruppe von Erwachsenen steht in einem hellen Raum neben einem DUTZO-Gamingstuhl.
Die neuen Räumlichkeiten wurden interessiert in Augenschein genommen.

„Jetzt können wir bald wieder starten. Wir sind stolz auf das, was wir erreicht haben“, so der Vorsitzende des 99 Jahre alten Vereins. 

In Kürze würden acht neue Computer eintreffen, und der Bestand werde auf 18 Geräte aufgestockt.

Der übrige Teil des Gebäudes im Parterre wird für ein Fitnessstudio genutzt, während es oben Wohnungen gibt.

Mette Pedersen begutachtet die Computerarbeitsplätze, die behindertengerecht eingerichtet sind.

Alle Wünsche sind noch nicht erfüllt

Der Vorstand

    • Vorsitzender: Lasse Wilhelmsen
    • Stellvertretender Vorsitzender:          Peter Løbner Iversen
    • Kassiererin: Christina Hardegaard    (Wiederwahl)
     • Betina B. Dahl
    • Anette Warming G. Møller
    • Suppleantin: Mette Pedersen        (Wiederwahl)
     • Suppleantin: Rikke Larssen Frandsen (Neuwahl).

Noch würden 300.000 Kronen fehlen, um alle Wünsche zu erfüllen. Durch verschiedene Stiftungen wurden bereits 300.000 Kronen eingeworben, darunter 155.000 Kronen von „Sparekassen Løgumklosters Fond“, so Wilhelmsen.

Das Sitzungszimmer, in dem die Generalversammlung ausgerichtet wurde, soll auch für Brettspiele genutzt werden.

Aufbau eines E-Sport-Raums mit Kickertisch, Werkzeugkoffer, Gaming-Stuhl und Umzugskartons.
In den neuen E-Sport-Räumen des TSV Lügumkloster stehen Kicker, Gaming-Sitz und Kartons bereit, während der Verein sein modernes Angebot für Jugendliche ausbaut.

Angestrebt ist zudem eine Simracer-Zone mit drei Cockpits, in denen der Rennsport möglichst realitätsnah simuliert werden soll. 

„Hier ist eine Lounge geplant, in der die Eltern gemütlich auf ihre Kinder warten und gleichzeitig ihr Spiel am Monitor mitverfolgen können“, erläutert Lasse Wilhelmsen einige Schritte weiter beim Gang durch die Räumlichkeiten, die bei den Teilnehmenden auf Zustimmung stießen.