Deutsche Minderheit

Mit dem Wohnwagen in den höchsten Norden Norwegens: Grethe und Finn Gram erzählten ihre Erlebnisse – und brachten viele Fotos mit

Älterer Mann sitzt an überdachtem Holztisch mit Picknick am Seeufer in grüner Landschaft.
Beim Picknick in der nordischen Landschaft sammeln die Grams Eindrücke, die sie später im Rothenkruger Donnerstagsclub mit Fotos und Geschichten teilen.

Die Eheleute Gram teilen ihre Erlebnisse aus Skandinavien. Sie begegneten Bären und Elchen in der unberührten Natur. Ein Vortrag voller Bilder und Geschichten erwartete die Zuhörenden.

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Zusammenfassung

  • Ehepaar Gram berichtet im Donnerstagsclub Rothenkrug von einer Wohnwagenreise durch Skandinavien.
  • Sie schildern eindrucksvolle Naturerlebnisse mit Bären, Elchen und Rentieren bis zur norwegischen Varangerhalbinsel.
  • Höhepunkte sind ein Königskrabbenessen am Barentsmeer und der Verweis auf die nächste Clubveranstaltung am 16. April.

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Als Grethe und Finn Gram von ihrer Reise durch Skandinavien berichteten, fühlte es sich an, als sei der Nordwind persönlich ins Vereinsheim des Rothenkruger Donnerstagsclubs geweht. Nach einer Schweigeminute für Maja Nielsen und einem gemeinsam gesungenen Frühlingslied begrüßte Vorsitzende Irmgard Hänel auch ein neues Mitglied, Anneli Erichsen, bevor die Grams ihre Geschichten erzählten.

Durch den prasselnden Regen

Die Reise begann am 24. Mai 2025. Regen prasselte, als sie von Grenå nach Halmstad übersetzten und sich auf einem abgelegenen Campingplatz einquartierten. Doch die Natur entschädigte: stille Seen, dichte Wälder und die ersten Begegnungen mit Wildtieren – ein Braunbär, der überraschend über die Straße trottete, und ein mächtiger Elch, der Finns Wagen knapp passieren ließ.

Je weiter sie nach Norden fuhren, desto rauer und beeindruckender wurde die Landschaft. Über Lappland und die finnische Tundra erreichten sie die Grenze zu Norwegen, wo Rentiere friedlich über den Campingplatz wanderten. Auf der Varangerhalbinsel bestaunten sie das klare Blau des Himmels über dem Barentsmeer, die schneebedeckten Fjorde und die weiten Ebenen, auf denen das Leben der Sami und alte Handelsplätze noch spürbar waren.

Königskrabben aus dem Barentsmeer

Ein Höhepunkt war das Abendessen mit Königskrabben: Julia und ihr Sohn hatten die Krabben frisch aus dem Barentsmeer gebracht. Mit großen Scheren und Anleitung auf dem Tisch öffneten Grethe und Finn das leuchtend rote Fleisch – ein Genuss, der die Mühen der langen Reise augenblicklich vergessen ließ.

Auch die Rückfahrt bot Abenteuer: Schneefelder in den Fjorden, tosende Wasserfälle und stille Momente an verlassenen Seen. In Kristiansand erlebten die beiden das Sankt-Hans-Fest, wo Kinder, Eltern und Großeltern gemeinsam den Sommer begrüßten, ganz ohne große Zeremonie – nur mit Freude, Picknick und kleinen Spielen.

Nächste Veranstaltung im April

Irmgard Hänel lobte die rege Beteiligung der Clubmitglieder, die Fragen stellten und eigene Geschichten beitrugen. Zum Dank überreichte der Club den Grams ein österliches Präsent. Die nächste Zusammenkunft findet am 16. April statt: Dann werden Erinnerungen aus Apenrades Kindheit im Buch „Ka´do haus?“ lebendig.

Bildergalerie des Reiseberichts