Spendenaktion

„Ich bin einfach der Typ, der gerne hilft“ – Hausmeister organisiert mit Freunden ein Benefizkonzert für eine Naturspielzone

Der 60-jährige Gorden Erichsen arbeitet daran, dass am 26. September ein Benefizkonzert in der Förde-Schule stattfindet.

Seit 20 Jahren arbeitet Gorden Erichsen als Hausmeister an der Förde-Schule bei Gravenstein. Nun stellt er gemeinsam mit Freunden, Eltern und Lehrkräften ein Konzert auf die Beine, um Spenden für das Natur- und Lern-Projekt „Forscherhügel“ zu sammeln.

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Zusammenfassung

  • Hausmeister Gorden Erichsen organisiert ein Benefizkonzert für das Schulprojekt „Forskerbakken“ an der Förde-Schule.
  • Das kostenlose Konzert am 26. September soll Spenden für die Umgestaltung des Außengeländes zu einer Wasser- und Naturspielzone sammeln.
  • Musiker treten ohne Gage auf, Spenden werden in einem beleuchteten Aquarium gesammelt, und Erichsen betont seine Freude am Helfen im Hintergrund.

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Wasserspiele und grüne Oase statt Pfützen und Dreck: Hinter der Förde-Schule bei Gravenstein (Gråsten) soll ein Bereich umgestaltet werden. Zusammen mit dem Förderkreis der Schule, Eltern und Lehrkräften der Schule organisiert Hausmeister Gorden Erichsen ein Benefizkonzert, um Geld für das Schulprojekt „Forscherhügel“ zu sammeln.

Das Konzert findet am Sonnabend, 26. September, statt.

Da konnte ich erleben, wie viel Freude Kinder daran haben – gerade Wasser, Sand und alles, was dazugehört.

Gorden Erichsen

Erichsen erinnert sich an frühere Benefizkonzerte und beschreibt, wie er gemeinsam mit einem Team aus Freunden die Idee für den Abend entwickelte. „Es ist schon das dritte, vierte Benefizkonzert, und jetzt habe ich gesagt: Jetzt versuchst du es noch mal“, erklärt er. Die Planungen begannen vor drei bis vier Wochen, nachdem ihm der Aushang zum Projekt Forscherhügel ins Auge fiel.

Die Schulleitung reagierte nach seinen Angaben sofort offen auf den Vorschlag, ein Konzert auf die Beine zu stellen. „Da war keine große Diskussion, die haben sich gleich gefreut“, berichtet Erichsen. Zugleich mahnt er zur Vorsicht: „Wir dürfen nicht diese riesigen Erwartungen haben, wir wissen nicht, was dabei reinkommt.“

Hier zwischen SFO und Spielplatz soll aus dem brauen Erdhügel ein Natur- und Lernparadies entstehen.

Der Eintritt für das Konzert ist frei, die Organisation bittet um Spenden. Ein beleuchtetes Aquarium soll als Sammelbehälter dienen, die Kinder der Schulfreizeitordnung (SFO) werden den Spendentopf gestalten. Die Musikerinnen und Musiker treten ohne Gage auf, trotzdem sucht Erichsen noch Mittel für die Verpflegung. „Ich möchte nur versuchen, noch Geld zu bekommen, dass die Musiker wenigstens Getränke und zu essen haben“, erklärt er.

Sängerin Louise Westergaard ist angefragt

Als festen Act kündigt Erichsen den Singer-Songwriter Paul Eastham an, mit dem ihn seit zehn bis zwölf Jahren eine enge Freundschaft verbindet. „Die frühere Schülerin Louise Westergaard steht ebenfalls auf der Wunschliste, ihre Teilnahme ist jedoch unsicher. „Louise haben wir angefragt, bloß sie weiß noch nicht, wie ihre weitere Planung ist für diese Zeit“, erklärt Erichsen und verweist auf Studium, Reisen und die Frage, ob sie überhaupt im Land ist.

Die Ecke von oben aus berachtet. Links geht es zur SFO.

Warum er immer wieder Konzerte organisiert? Er begründet es mit der Atmosphäre solcher Abende. „Dieser Spirit, der rüberkommt von den Menschen, das ist so unglaublich toll“, beschreibt Erichsen seine Eindrücke. Bei einem früheren Benefizkonzert im Deutschen Haus in Flensburg (Flensborg), das zugunsten einer Krebshilfe stattfindet, erlebt er einen vollen Saal und einen hohen Spendenbetrag. „Da haben wir fast 7.000 Euro zusammengekriegt, und der Laden war voll“, erinnert er sich.

Erfahrungen aus dem Kindergarten seiner Tochter

Sein Engagement für den Forscherhügel verknüpft der 60-Jährige mit eigenen Erfahrungen als Vater. „Meine Tochter war in Rinkenis im Kindergarten, da habe ich damals auch eine Wasserlandschaft mitorganisiert“, berichtet er. Dort sah er, wie intensiv Kinder das Angebot nutzen. „Da konnte ich erleben, wie viel Freude Kinder daran haben – gerade Wasser, Sand und alles, was dazugehört“, sagt Erichsen.

Er selbst sieht sich als Unterstützer im Hintergrund, der das nötige Netzwerk mitbringt. „Ich bin immer nur der, der im Hintergrund ist“, beschreibt er seine Rolle.