Dänemark

Mette Frederiksen schreibt Folketingswahl aus

Mette Frederiksen erschien am Donnerstag im Plenarsaal des Folketings, wo eine Dringlichkeitssitzung zum Lebensmittelcheck abgehalten wurde.
Mette Frederiksen erschien am Donnerstag im Plenarsaal des Folketings, wo eine Dringlichkeitssitzung zum Lebensmittelcheck abgehalten wurde.

Parlamentswahl: Staatsministerin Mette Frederiksen ist am Donnerstag ans Rednerpult des Plenarsaals getreten, um zu verkünden, dass die Folketingswahl am Dienstag, 24. März, stattfinden wird. 

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Zusammenfassung

  • In Dänemark ist für Dienstag, den 24. März, eine Folketingswahl angesetzt.
  • Staatsministerin Mette Frederiksen hat den Wahltermin am Donnerstag im Parlament bekanntgegeben.

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Die Wahlberechtigten in Dänemark werden am Dienstag, 24. März, zur Wahlurne gebeten, um das neue Folketing zu wählen. Das hat Staatsministerin Mette Frederiksen (Soz.) am Donnerstag verkündet. 

Die Folketingswahl hätte ohnehin bis zum 31. Oktober dieses Jahres abgehalten werden müssen. Dass Frederiksen diesen Donnerstag ans Rednerpult trat, um sie für März auszuschreiben, kommt nicht ganz überraschend. Bereits vor den Winterferien in Woche 7 spekulierte man auf Christiansborg, wann es soweit sein würde. 

Mette Frederiksen ist seit 2019 Regierungschefin. Zunächst in einer reinen Sozialdemokratie-Regierung und seit der Wahl 2022 als Teil der Regierung aus Sozialdemokratie, Venstre und Moderaten – also einer Koalition über die Mitte hinweg.

Frederiksen legt sich nicht auf angestrebte Koalition fest

Eine Mehrheit des Folketings hatte soeben den Vorschlag eines sogenannten Lebensmittelchecks beschlossen, als Frederiksen darum bat, das Wort für eine „Äußerung von besonderem Charakter“ ergreifen zu dürfen. Nach einer ungefähr sechsminütigen Rede sagte sie, dass sie König Frederik gebeten habe, die Wahl zum 24. März auszuschreiben.

Frederiksen wollte sich nicht auf eine Regierungskoalition festlegen, sollten die Mandate zu ihren Gunsten ausfallen. Es könne erneut eine Regierung über die Mitte sein, aber auch eine, die sich auf die roten Mandate stützt.