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Sønderjyske-Trainer zum Playoff-Auftakt für sein Risiko nicht belohnt

Das Anschlusstor von Matthew Kopperud kam zu spät.

Sønderjyske nahm bereits zweieinhalb Minuten vor Schluss Torwart Thomas Lillie vom Eis, konnte aber den Ausgleich und eine Verlängerung nicht mehr erzwingen.

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Zusammenfassung

  • Herlev Eagles gewinnen zum Playoff-Auftakt knapp 3:2 gegen Sønderjyske.
  • Sønderjyske gibt nach starker Anfangsphase die 1:0-Führung aus der Hand.
  • Die späte Schlussoffensive mit gezogenem Torwart bleibt trotz Anschlusstor ohne Lohn.

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Die Herlev Eagles sind der Favoritenrolle gerecht geworden und haben in der Viertelfinalserie um die dänische Meisterschaft den ersten Stich gemacht. Die Eishockeyspieler von Sønderjyske treten aber nach der 2:3-Niederlage am Freitagabend mit dem Gefühl die Heimreise an, dass dies eine enge Serie werden kann, obwohl hier die Nummer zwei und sieben der regulären Saison aufeinander treffen.

„Ich glaube, dass dies eine lange Serie wird“, so Sønderjyske-Trainer Lars Foder nach dem ersten Duell zum „Nordschleswiger“.

Sønderjyske verlor durch Hinausstellungen den Faden

Sønderjyske war über fast die erste Hälfte der Auftaktpartie die tonangebende Mannschaft mit den besseren Torchancen, gab aber die 1:0-Führung und auch das Spiel aus der Hand. 

„Nach der Zeitstrafen-Show im zweiten Drittel fanden wir für lange Zeit nicht ins Spiel zurück“, meint Lars Foder, der sich für die nächsten Aufeinandertreffen weniger Zeitstrafen wünscht: „Das ist besonders wichtig, wenn wir gegen eine Mannschaft spielen, die stark im Powerplay ist.“

Die Hellblauen brauchten lange, um sich von drei Gegentoren innerhalb von neun Minuten zu erholen. Die Schlussoffensive brachte das 2:3-Anschlusstor durch Matthew Kopperud, doch Lars Foder wurde für sein Risiko nicht belohnt, als er bereits zweieinhalb Minuten vor Spielende Torwart Thomas Lillie mit einem sechsten Feldspieler ersetzte.

Leicht angezogene Handbremse

„Wir hatten unsere Chancen, aber nach einem ordentlichen Start hinkten wir ein wenig hinterher. Wir haben die Handbremse nicht richtig gelöst“, so der Sønderjyske-Trainer.

Nikolaj Krag-Christensen hatte im ersten Drittel das Führungstor erzielt, nachdem Peter Truelsen wenige Minuten zuvor am Pfosten gescheitert war.

Das zweite Viertelfinalspiel findet am Sonntag ab 13 Uhr in Woyens (Vojens) statt.

Herlev Eagles - Sønderjyske (0:1,3:0,0:1) 3:2

0:1 Nikolaj Krag-Christensen (18:36/Ass.: Matthew Kopperud, Oskar Drugge), 1:1 Carl Skärström (28:24/5 gegen 4), 2:1 Brock Bremer (30:02), 3:1 Oliver True (37:11), 3:2 Matthew Kopperud (56:43/Ass.: Joseph Jonsson, Jacob Schmidt-Svejstrup).

Zeitstrafen: Herlev 5x2 – Sønderjyske 6x2 Minuten. Schiedsrichter: Jens Christian Gregersen/Andreas Nyegaard. Zuschauer: 1.447.