Sicherheitsvorrichtungen

Fünf Bunker mit 350 Plätzen: Hier liegen die Schutzräume in der Kommune Sonderburg

Kommunen im ganzen Land sind dazu aufgefordert gewesen, die eigenen Schutzanlagen zu überprüfen.

Die Kommune Sonderburg hat die eigenen Bunkeranlagen überprüft und verfügt im Stadtgebiet über insgesamt 350 Schutzplätze unter Beton. Die Anlagen gelten nach kleineren Instandhaltungsarbeiten als nutzbar und bilden die erste kommunale Antwort auf die landesweite Erfassung von Schutzräumen.

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Zusammenfassung

  • Die Sonderburger Kommune hat fünf kommunale Bunker mit insgesamt 350 Schutzplätzen überprüfen lassen.
  • Die Anlagen sind baulich intakt, benötigen aber kleinere Instandhaltungen wie Ausbesserungen von Putz und Korrosionsschutz.
  • Die Kapazitäten verteilen sich auf mehrere Standorte, wobei der Bunker am Skydebanevej mit 150 Plätzen der größte ist.

Diese Infobox wurde mithilfe von KI generiert und von der Redaktion geprüft.

Zwischen Ringreiterplatz, Kurhusskov und Skydebanevej liegt ein Netz von fünf kommunalen Bunkern, die im Ernstfall Platz für 350 Menschen bieten. Die Sonderburger Kommune nahm diese Betonbunker („betondækningsgrave“) nun im Rahmen einer nationalen Bestandsaufnahme von Schutzräumen genauer in den Blick.

Die Bunker liegen auf kommunalem Grund am Kurhusskovstien 2, am Ringreiterplatz 3, Ringridervej 30, am Ahlmannsvej auf einem Parkareal sowie am Skydebanevej 3 in Sonderburg (Sønderborg).

Die Fachleute der kommunalen Abteilung für Gebäudebetrieb haben die Anlagen untersucht. Sie bewerten alle fünf Bunker als grundsätzlich trocken und konstruktiv intakt. Sie registrieren in den Bauwerken kleinere Mängel wie lose hängenden Putz, beginnende Korrosion an freiliegenden Eisenträgern, Risse im Boden sowie einen gewissen Aufräumbedarf. 

Hier zu sehen ist der Eingang zum Bunker am Ringreiterweg 30.

Aus kommunaler Sicht schränken diese Punkte die Nutzbarkeit jedoch nicht grundlegend ein, wenn die beschriebenen Unterhaltsarbeiten erfolgen.

Andere Sicherungsräume werden noch untersucht

Die Kapazität verteilt sich dabei unterschiedlich auf die fünf Standorte. In den Bunkern am Kurhusskovstien, Ringreiterplatz und Ahlmannsvej stehen jeweils 50 Plätze zur Verfügung. Der Bunker am Skydebanevej bietet als größte Anlage Raum für 150 Personen.

Neben diesen Betonbunkern verfügt die Kommune über weitere Sicherungsplätze in anderen kommunalen Sicherungs- und Schutzräumen, die in der aktuellen Erhebung jedoch noch nicht vorkommen. 

Die nächstfolgende Phase der nationalen Bestandsaufnahme soll sich auf diese weiteren Sicherungsräume konzentrieren.