Deutsche Minderheit

In Nedderknöfel ging es drunter und drüber: Impressionen vom Theaterabend in Jündewatt

Zwei Darsteller spielen eine Polizeiszene auf einer kleinen Theaterbühne.
Feierten als Laiendarsteller ein gelungenes Comeback: Kim (l.) und Freddy Hansen.

Was für ein Klamauk auf der Bühne des Deutschen Hauses Jündewatt! Die örtliche Laienspielgruppe unterhielt das Publikum mit lustigen und schwarzhumorigen Szenen aus einem Bauerndorf. Ein Rückblick mit Bildern.

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Zusammenfassung

  • Die Jündewatter Laienspielgruppe feierte im Deutschen Haus Jündewatt Premiere mit dem Schwank „Willkommen in Nedderknöfel“.
  • Im Mittelpunkt steht der strafversetzte Polizeimeister Görgens, der in einem Bauerndorf auf mehrere Frauen trifft, die alle ihre Ehemänner bei Unfällen verloren haben.
  • Das Ensemble sorgte mit schwarzem Humor, skurrilen Figuren und einem engagierten Souffleur für viel Gelächter im Publikum.

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Es gab allerhand zu lachen, als die Jündewatter Laienspielgruppe kürzlich Premiere mit ihrem Schwank „Willkommen in Nedderknöfel“ feierte. 

Im Deutschen Haus Jündewatt (Jyndevad) wurde das ulkige Stück bei einem Theaterabend des Sozialdienstes Buhrkall (Burkal) und am Tag darauf zum Frühlingsfest des BDN-Ortsvereins Renz-Jündewatt (Rens-Jyndevad) dargeboten.

Bedauernswerter Polizeimeister

Er war schon zu bedauern, der aus Frankfurt strafversetzte Polizeimeister Görgens (gespielt von Freddy Hansen). In tiefster Provinz muss er sich mit den einfachsten Mitteln behelfen und hat einen eigenartigen, feminin wirkenden Untergebenen an der Seite. Kim Hansen wusste diese Rolle vorzüglich auszufüllen und sorgte im Publikum immer wieder für Lacher und Schmunzler. 

Der Polizeimeister bekommt es gleich mit mehreren Frauen aus dem Dorf zu tun, die allesamt ihre Ehemänner bei Unfällen verloren haben – ein merkwürdiger Zufall, der Wachtmeister Görgens vor ein Rätsel stellt. 

Gespielt wurden die Frauen von Sabine Quandt, Hella Hartung, Gudrun Asmussen, Marion Miltzow und Ursula Petersen. Eine wichtige Rolle hinter den Kulissen hatte Georg Thomsen. Als Souffleur war er in so manchen Szenen gefragt, um die Darstellerinnen und Darsteller in der richtigen Spur zu halten, was dem Theatervergnügen keinen Abbruch tat.

Ein Bilderrückblick auf die Aufführung im Deutschen Haus: