Schutz

Terrorismus-Abwehrübung in Schleswig-Holstein

Bei der Übung geht es darum, die Bürger in hochkomplexen Bedrohungslagen wirksam zu schützen, so Innenministerin Finke

Der Schutz maritimer Infrastruktur steht im Fokus: Polizei und Bundeswehr trainieren gemeinsam mit weiteren Behörden die Abwehr von Terrorismus in Schleswig-Holstein.

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Zusammenfassung

  • In Schleswig-Holstein findet von Montag bis Donnerstag die Terrorismusabwehr-Übung Getex mit Schwerpunkt Schutz maritimer Infrastruktur statt.
  • Innenministerin Magdalena Finke betont die wichtige Zusammenarbeit von Polizei, Bundeswehr und weiteren Sicherheitsbehörden in realitätsnahen Szenarien.
  • Unter Führung der Landespolizei Schleswig-Holstein trainieren zahlreiche Bundes- und Landesbehörden, um Fähigkeiten zu testen und die Kommunikation zu verbessern.
  • Übungsschwerpunkt ist der Ostseeraum um Heiligenhafen, wobei Beeinträchtigungen für die Bevölkerung möglichst gering gehalten werden sollen.

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Polizei und Bundeswehr üben von Montag bis Donnerstag gemeinsam die Abwehr von Terrorismus. Im Mittelpunkt der Übung Getex (Gemeinsame Terrorismusabwehr-Exercise) steht dabei der Schutz maritimer Infrastruktur. Ein Teil der Übung findet in Schleswig-Holstein statt.

Innenministerin Magdalena Finke (CDU) unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit von Polizei, Bundeswehr und weiterer Sicherheitsbehörden in realistischen Übungen. Es gehe darum, die Bürger in hochkomplexen Bedrohungslagen wirksam zu schützen, so Finke.

Federführung liegt bei der Landespolizei

Unter der Federführung der Landespolizei Schleswig-Holstein bereiten sich nach deren Angaben seit Monaten zahlreiche Behörden intensiv auf die Übung vor.

Darunter sind die Länderpolizeien Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz, die Bundespolizei, das Bundeskriminalamt, die Bundeswehr sowie das Bundesinnenministerium, das Verteidigungsministerium und das Technische Hilfswerk.

Wichtigste Ziele der Übung seien der Erkenntnisgewinn über die Fähigkeiten aller beteiligten Behörden und Organisationen sowie die Optimierung der Kommunikation zwischen Bundes- und Landesbehörden.

Ein örtlicher Schwerpunkt der Übung wird nach Angaben der Polizei der Ostseeraum in und um Heiligenhafen herum sein. Die Einschränkungen für Bürger würden so gering wie möglich gehalten. Viele Teile der Übung werden demnach nicht oder nur kaum öffentlich wahrnehmbar sein.