Eishockey

Sønderjyske vor Playoff-Aus: Fans hatten die Nase voll und flüchteten in Richtung Ausgang

Jacob Schmidt-Svejstrup und Sønderjyske taten sich gegen Herlev schwer, die Torchancen umzusetzen.

Herlev demütigt Sønderjyske und steht nach 4:0-Sieg vor dem Halbfinal-Einzug.

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Zusammenfassung

  • Sønderjyske steht nach der 0:4-Heimpleite im Viertelfinale mit dem Rücken zur Wand.
  • Die Playoff-Heimspiele brachten mit nur 4.466 Zuschauern einen Negativrekord, viele Fans verließen früh frustriert die Arena.
  • Ein schwaches Powerplay ohne Treffer und nur ein Tor in zwei Playoff-Spielen lassen ein frühes Aus gegen Herlev sehr wahrscheinlich erscheinen.

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Bei Sønderjyske Ishockey gehen langsam die Lichter aus. Hoffentlich nur in der Viertelfinalserie um die dänische Eishockey-Meisterschaft, wo den Hellblauen nach der 0:4-Heimpleite am Freitagabend das Wasser bis zum Hals steht.

Nicht nur sportlich, auch wirtschaftlich steht Sønderjyske Ishockey das Wasser bis zum Hals. „Der Verlauf der Viertelfinalserie hat eine große Bedeutung für unser eigenes Selbstverständnis und für den Glauben an das Sønderjyske-Projekt“, sagte Sønderjyske-Sportchef Kasper Degn vor dem Playoff-Start zum „Nordschleswiger“.

Negativrekord auf den Rängen

Playoff-Einnahmen hätten die Grundlage stärken sollen, doch alles deutet darauf hin, dass es in diesem Jahr nur zwei Heimspiele geben wird. Und mit 4.466 (1.663 bzw. 2.803) Zuschauerinnen und Zuschauern wurde für die Playoffs ein Negativrekord aufgestellt.

Ein Großteil der 2.803 Zuschauerinnen und Zuschauer hatte die Sydjysk Sparekasse Arena in Woyens (Vojens) bei der Schlussirene schon verlassen. Viele flüchteten in Richtung Ausgang, als knapp neun Minuten vor Schluss das 0:4 fiel – sie hatten die Nase voll.

Die Sønderjyske-Fans sind in der laufenden Saison auch nicht gerade verwöhnt worden. Die Sydjysk Sparekasse Arena ist schon lange keine Festung mehr, und mit nur einem einzigen Tor in zwei Playoff-Spielen ist ein Tiefpunkt erreicht.

Sønderjyske noch ohne Powerplay-Tor

Torchancen gab es, aber das war meistens harmlos, was die Hellblauen im Abschluss zu bieten hatten. Und die Torflaute ist auch auf ein überaus schwaches Powerplay zurückzuführen. Sønderjyske ist in dieser Viertelfinalserie noch ohne Tor in Überzahl – nach vier Spielen. Der Gegner hat schon drei Powerplay-Tore hingelegt.

Das zweite Powerplay von Sønderjyske ging sogar nach hinten los, als die Hellblauen gar nicht an die Defensive dachten und mit einem Mann mehr auf dem Eis den zweiten Gegentreffer zuließen.

Sønderjyske hatte einmal Pech bei einem Pfostentreffer von Albert Schioldan in der 23. Minute, doch das war viel zu wenig, was die Gastgeber in der Offensive zu bieten hatten.

Ein kleines Eishockey-Wunder muss her, wenn Sønderjyske die Viertelfinalserie gegen die Herlev Eagles noch drehen wollen. Die Serie könnte schon nach Spiel fünf am Sonntag ab 13.30 Uhr in Herlev vorbei sein.

Sønderjyske - Herlev Eagles (0:0,0:2,0:2) 0:4

0:1 Gustav Green (32:22), 0:2 Carl Skärström (34:34), 0:3 Gustav Green (40:51/5 gegen 4), 0:4 Sergei Cubars (51:14).

Zeitstrafen: Sønderjyske 2x2 – Herlev 2x2 Minuten. Schiedsrichter: Jens Christian Gregersen/Vernon Hofferd. Zuschauer: 2.803.