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Åge Hareide über Simon Kjær: „Wir brauchen ihn“

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Anapa
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Åge Hareide will auf seinen Kapitän nicht verzichten. Foto: Liselotte Sabroe/Ritzau Scanpix

Simon Kjær macht sich über seinen angeschlagenen Körper Sorgen, doch der Nationaltrainer erwartet den Einsatz seines Kapitäns gegen Frankreich.

Dänemarks Fußball-Nationaltrainer Åge Hareide nahm beim 1:1-Unentschieden nur zwei Auswechslungen vor, obwohl viele seiner Spieler nach eigener Aussage müde aussahen. Mit der dritten Auswechslung zögerte er, weil sein Kapitän über Schmerzen im Rückenbereich klagte und nicht sicher war, dass er die Partie zu Ende spielen konnte.

Simon Kjær stellte selbst seinen Einsatz im abschließenden Vorrundenspiel gegen Frankreich infrage, doch der Nationaltrainer macht sich keine Sorgen.

„Simon hat Schmerzen im Rücken, in den Beinen, ja fast überall, aber er ist ein harter Hund – er wird bereit sein“, versichert Åge Hareide: „Er ist ein solider Mann für uns gewesen – wir brauchen ihn.“

Simon Kjær ist nicht der einzige angeschlagene Spieler in seinem Kader, doch der Norweger will nicht verraten, welche Kicker für das letzte Vorrundenspiel gegen Frankreich fraglich sind.

„Ich will den Franzosen nichts schenken“, schmunzelt Hareide und will viel lieber darüber sprechen, was ihm in den ersten beiden Gruppenspielen gegen Peru und Australien irritiert hat.

„Wir haben zu viele technische Fehler gemacht und uns somit zu viele Ballverluste geleistet. Das kostet viele Kräfte, diese Ballverluste ständig zu reparieren, und sie haben letztenendes auch dafür gesorgt, dass wir gegen Ende des Australien-Spiels ein wenig müde ausgesehen haben“, sagt Åge Hareide, der Änderungen in der Startelf ankündigte: „Aber nicht zu viele, denn sonst laufen wir Gefahr, die Balance in der Mannschaft zu verlieren.“

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Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
„Venstre-Wellen“