Westküste Südjütlands

Vier Pottwale vor Fanø gestrandet – Rettungsteam im Einsatz

Die Polizei von Fanø hat ein Foto eines der gestrandeten Pottwale gemacht.

Ein ungewöhnlicher Vorfall an der süddänischen Nordseeküste: Vier Pottwale sind am Freitag bei Fanø gestrandet. Von den Meeressäugern lebt mindestens einer noch. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, Abstand zu halten, während Einsatzkräfte vor Ort mögliche Rettungsmaßnahmen vorbereiten.

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Zusammenfassung

  • Vier Pottwale sind vor Fanø gestrandet, mindestens ein Tier lebt noch.
  • Behörden rufen dazu auf, Abstand zu halten und Absperrungen strikt zu beachten.
  • Die Naturbehörde prüft Rettungsszenarien, während Drohnen die Lage überwachen.

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Am Freitagmittag wurden vier gestrandete Pottwale an der Küste vor Fanø entdeckt. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, Abstand zu halten und Absperrungen zu respektieren.

„Es ist sehr wichtig, dass die Menschen sich vom Gebiet fernhalten und eventuelle Absperrungen beachten. Störungen können die Tiere stressen und eine mögliche Rettung erschweren“, betont Umweltminister Magnus Heunicke in einem schriftlichen Kommentar an die Nachrichtenagentur „Ritzau“.

Drei Tiere liegen laut „TV2“ auf der Fanø-Seite, ein weiteres auf der Halbinsel Skallingen nahe Esbjerg. Strandaufseher Michael Baun berichtet laut „TV Syd“, dass mindestens einer der Wale noch lebt.

Szenarien für eine mögliche Rettung

Eine Tötung der Tiere ist nicht vorgesehen. Die Naturbehörde entscheidet über das weitere Vorgehen. Optionen sind, die Wale ins Meer zurückzuführen oder auf das Hochwasser zu warten, das ihre Rückkehr in tiefere Gewässer erleichtert.

Drohnen der Küstendirektion überwachen die Lage aus der Luft und helfen den Einsatzkräften bei der Koordination.

Ungewöhnliche Häufung von gestrandeten Walen

Pottwale gehören zu den größten Zahnwalen der Welt. Sie können bis zu 3.000 Meter tief tauchen und bis zu zwei Stunden unter Wasser bleiben. Hauptsächlich ernähren sie sich von Tintenfischen, daneben jagen sie gelegentlich Schwarmfische.

Strandungen von Pottwalen an dänischen Küsten sind selten, in diesem Jahr jedoch bereits zum dritten Mal dokumentiert. Vor wenigen Wochen strandete ein Wal mit einer Länge von fast 14 Metern in Nordjütland, wenige Tage später wurde ein weiteres Tier bei Blåvandshuk Fyr nahe Esbjerg gesichtet. Die letzte Strandung auf Fanø wurde 2016 registriert.