Deutsche Minderheit

Sieben Brücken, ein knallrotes Gummiboot und viel Gemeinschaft

Mitmach-Aktion in fröhlicher Runde bei dem Lied „Hol das Lasso raus“.

Trotz krankheitsbedingter Absage einer wichtigen Mitwirkenden wurde beim BDN und Sozialdienst in Lügumkloster gesungen, geschunkelt und gelacht – am Ende stand ein rundum gelungener Abend.

Veröffentlicht

Zusammenfassung

  • Die gemeinsame Schlagerveranstaltung von BDN-Ortsverein 6240 und Sozialdienst Lügumkloster fand trotz Krankmeldungen statt.
  • BDN-Musikkonsulentin Monika Merz fiel krankheitsbedingt aus, wurde aber technisch von Hans Martin Tästensen ersetzt.
  • Fast 40 Gäste sangen bekannte Schlager, genossen Tapas, rieten beim Quiz und freuten sich über einen geselligen Abend im Warmen.

Diese Infobox wurde mithilfe von KI generiert und von der Redaktion geprüft.

„Erstens kommt es anders, und zweitens, als man denkt“, das Sprichwort trifft für die gemeinsame Veranstaltung des Bundes Deutscher Nordschleswiger (BDN) Ortsverein 6240 und dem Sozialdienst Lügumkloster (Løgumkloster) zu.

Bei der Premiere mit einer gemeinsamen Schlagerparade in der deutschen Schule in Lügumkloster fehlte mit der BDN-Musikkonsulentin Monika Merz eine wichtige Komponente.

„Wir freuen uns, dass wir trotz einiger Krankmeldungen so viele geworden sind. Eine Krankmeldung ist aber nicht so toll“, sagte die BDN-Vorsitzende Connie Meyhoff Thaysen in ihrer Begrüßung bezüglich der krankheitsbedingten Absage von Monika Merz.

Mit Hans Martin Tästensen aus dem BDN-Vorstandsteam, der dafür sorgte, dass die Lieder der zusammengestellten Liste aus den Lautsprechern kamen, sei ein guter Ersatz in die Bresche gesprungen.

Sekt in den Gläsern und griechischer Wein auf den Lippen

Dunkel war es noch nicht, als die knapp 40 Gäste zum Einstieg mit Sekt in den Gläsern Udo Jürgens „Griechischer Wein“ mit „Es war schon dunkel, als ich durch Vorstadtstraßen heimwärts ging“ anstimmten.

Apropos Sekt mit oder ohne Alkohol in den Gläsern: So wies Connie Meyhoff Thaysen auf die Weinprobe hin, die der Verein am Sonnabend, 18. April, anbietet. Griechisch ist der Wein dann auch nicht, sondern er kommt von der Mosel.

Zwischen Häppchen, Schnack und Schunkeln

Konzentriertes Raten beim Schlagerquiz. Jakobine Petersen (roter Pulli) hatte anschließen die Nase vorn.

Weiter ging es unter anderem mit „So ein schöner Tag (Fliegerlied)“ und im späteren Verlauf wurde bei Peter Alexanders „Die kleine Kneipe“ mitgeschunkelt. In gemütlicher und geselliger Runde ließen sich die Teilnehmenden das Tapas-Büfett schmecken.

An den Tischen schien Gesprächsstoff keine Mangelware zu sein, bevor die Stimmbänder wieder mit dem Singen an der Reihe waren.

Dabei mussten unter anderem sieben Brücken überwunden werden, und über den Wolken war die Freiheit grenzenlos. Und während von einem Bett im Kornfeld gesungen wurde, schienen alle froh zu sein, dass sie bei einer Außentemperatur von minus elf Grad im kuschelig warmen Klassenzimmer saßen.

Wer weiß denn so was?

Musikalisch holten die Teilnehmenden auch das Lasso „raus“ und waren zudem im knallroten Gummiboot unterwegs.

Rate-Spaß brachte das von Hans Martin Tästensen ausgetüftelte Schlagerquiz. Spielkarten entschieden den Punktegleichstand von Ilse Meyhoff Hansen und Jakobine Petersen. Mit der Ansage: „The Winner ist“, überreichte Tästensen nach dieser Entscheidung Ilse Meyhoff Hansen den ersten Preis.

Auch bei der nächsten Platzierung hatten die Spielkarten das Sagen.

Ilse Meyhoff Hansen (rechts) freute sich über den ersten Preis

„Wir haben wohl alle von unserer Jugend geträumt“, sagte die Sozialdienstvorsitzende Christa Lorenzen zum Ausklang des gelungenen Abends und dankte neben Tästensen auch dem BDN für die gemeinsamen schönen Stunden.