Gesellschaft

Vom Nachtklub in die Innenstadt: Neuer Handelskoordinator für Hadersleben

Martin Karas Christiansen wurde 2021 für die Konservative Volkspartei in das Haderslebener Kommunalparlament gewählt.

Die Haderslebener Innenstadt stellt sich neu auf – und der Neue ist kein Unbekannter. Ab März organisiert Martin Karas Christiansen als Handelskoordinator die Aktionen von „Haderslev Butikker“, dem Zusammenschluss der Innenstadtgeschäfte. Christian Schulz wechselt ins Kommunalparlament. Ein Rollentausch.

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Zusammenfassung

  • In Hadersleben übernimmt ab 1. März der 45-jährige Martin Karas Christiansen die Rolle des Handelskoordinators für die Innenstadtgeschäfte.
  • Der langjährige Mitinhaber der Diskothek „Crazy Daisy“ plant, bewährte Konzepte von „Haderslev Butikker“ fortzuführen und weiterzuentwickeln.
  • Er folgt auf Christian Schulz, der diese Aufgaben abgibt und sich der Arbeit im Haderslebener Kommunalparlament widmet.

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Fünfzig Menschen bewarben sich auf die Stelle. Das Gremium des Haderslebener Wirtschaftsrats HER entschied sich für den 45-Jährigen, den viele als Mitinhaber der Diskothek „Crazy Daisy“ kennen. Ab 1. März koordiniert Martin Karas Christiansen in Hadersleben (Haderslev) die gemeinsamen Aktionen der Innenstadtgeschäfte. Einen Monat lang wird er noch mit Christian Schulz zusammenarbeiten, der die Aufgabe zum 1. April abgibt, um sich auf sein Mandat im Kommunalparlament zu konzentrieren.

Seit 22 Jahren im Nachtleben 

Seit 22 Jahren ist Karas Christiansen Mitinhaber der Diskothek in der Nørregade. Zugleich engagierte er sich über Jahre bei „Haderslev Butikker“ und war zeitweise Vize-Vorsitzender.

Als Handelskoordinator möchte der 45-Jährige Bewährtes fortführen und einzelne Bereiche weiterentwickeln. „Ich will nichts revolutionieren“, bekennt er.

Zur Fußball-Europameisterschaft 2021 organisierte Christiansen ein Public Viewing für das Halbfinale zwischen Dänemark und England.

Politischer Rückzug nach Urteil

Nach der Kommunalwahl 2021 zog Karas Christiansen für die Konservative Volkspartei ins Haderslebener Kommunalparlament ein. 2024 legte er nach einem Urteil wegen einfacher Gewalt nach einem Vorfall in seinem Nachtklub das Mandat nieder und zog sich damals auch aus dem Vorstand der Händlergemeinschaft zurück.

Mit der neuen Funktion übernimmt Christiansen erneut eine zentrale Aufgabe in der Organisation der Innenstadt, während sein Vorgänger den Weg in die Kommunalpolitik fortsetzt.