Denkmalschutz

Historische Brücken: 27 Millionen Kronen investiert – international ausgezeichnet

Nach sieben Monaten kehrten die Brücken zurück.

Die beiden Querungen über die Wiedau und Süderau bei Mühlenhaus dürften die wohl teuersten als auch ältesten Brücken der Kommune Tondern sein. Für ihre gelungene Restaurierung gab es jetzt einen Preis.

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Zusammenfassung

  • Die Kommune Tondern hat 27 Millionen Kronen in die Sanierung der historischen Grenzbrücken über Süderau und Wiedau investiert.
  • Beide Brücken wurden parallel restauriert, was Bauzeit sparte und wirtschaftlich günstiger war.
  • Die Instandsetzung würdigte die internationale Brückenorganisation mit einem Preis.

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Die nette Summe von 27 Millionen Kronen investierte die Kommune Tondern für die Instandsetzung der historischen Brücken über die Süderau und Wiedau beim Grenzübergang Mühlenhaus-Aventoft. Ursprünglich waren dafür „nur“ 23,4 Millionen Kronen im Haushalt vorgesehen. Doch die Renovierung ging ins Geld, da die Schäden doch größer als vermutet waren. Zunächst war geplant, erst die eine und dann die andere zu sanieren. Das hätte eine Schließung des Grenzübergangs für ein Jahr bedeutet.

Schneller und wirtschaftlicher

Stattdessen entschied man sich für eine parallele Instandsetzung beider Bauwerke. Dieses Vorgehen verkürzte nicht nur die Bauzeit erheblich, sondern erwies sich auch als wirtschaftlich sinnvoll. Im Januar 2025 wurden die Brücken (Baujahr 1866 und 1887) ausgehoben, nach einer aufwendigen Restaurierung kehrten sie im August an ihren angestammten Platz zurück.

Die beiden Brücken wurden gründlich saniert.

Die internationale Brückenorganisation (International Association for Bridges and Structural Engineering, IABSE) hat die Restaurierung mit dem Konstruktionspreis ausgezeichnet, schreibt „JydskeVestkysten“.

Vorbild für gelungene Ingenieurleistung

Die Brückenrestaurierung sei ein Vorbild für gelungene Ingenieurleistung. Kreativität, Respekt vor dem kulturellen Erbe und nachhaltiges Bauen seien hier beispielhaft miteinander verbunden worden, erklärte Barbara Boesen Macaulay, Vorsitzende von IABSE Denmark.

Das Projekt zeige auch, wie die Haltbarkeit bestehender Konstruktionen nicht nur verlängert, sondern sogar aufgewertet werden kann.

Prominente Gesellschaft

Dabei befinden sich die Grenzbrücken in prominenter Gesellschaft. Denn auch Kopenhagens Opernhaus, die Zirkelbrücke im Kopenhagener Hafen oder das Hochhaus Lighthouse in Aarhus wurden bereits mit diesem Preis geehrt.