Handball

Das hellblaue Lachen verstummte im „Boxen“

DN
Die passende Haar-Mode hatten Hella Andersen (links) und Rikke Petersen fürs Final Four gefunden.

Die Enttäuschung war nach der Sønderjyske-Niederlage im Pokal-Halbfinale groß, doch die Stimmung und Vorfreude waren vor der zweiten Final-Four-Teilnahme in Folge ansteckend.

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Zusammenfassung

  • Sønderjyske verlor im Pokal-Halbfinale in Herning mit 32:35 gegen TMS Ringsted.
  • Trotz der Niederlage waren die Fans stolz auf die zweite Final-Four-Teilnahme in Folge.
  • Nationaltrainer Nikolaj Jacobsen lobte den jungen Klub und sieht mit Thomas Mogensen gute Chancen, sich der dänischen Liga-Spitze zu nähern.

Diese Infobox wurde mithilfe von KI generiert und von der Redaktion geprüft.

Rund 1.250 Sønderjyske-Fans hatten sich am Sonnabend auf dem Weg aus Nordschleswig ins dänische Handball-Mekka nach Herning gemacht und machten in der einen Kurve von „Boxen“ mächtig Stimmung.

Der Nachmittag endete mit einer enttäuschenden 32:35-Niederlage der Sønderjyske-Mannschaft gegen TMS Ringsted, vorher war der Stolz aber groß, zum zweiten Mal in Folge zu den letzten Vier des dänischen Pokals zu gehören.

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Jørgen Andersen (Mitte) war mit seiner Familie zum Final Four angereist.

„Alle Augen sind aufs Final Four gerichtet. Das sind die vier besten Mannschaften in diesem Wettbewerb versammelt, und das sorgte in diesem tollen Rahmen für viel Aufmerksamkeit für Sønderjyske. Wir können stolz sein, hier zum zweiten Mal in Folge dabei zu sein – das ist schon verdammt gut“, meint Jørgen Andersen, seit Jahren treuer Sønderjyske-Fan.

Passend gekleidet waren viele Sønderjyske-Fans, den letzten Schritt ist aber Christian Petersen gegangen. Der Sonderburger hat sich aus einem alten Sakko und aus fünf originalen Sønderjyske-Trikots ein Sønderjyske-Sakko nähen lassen.

„Wir hatten letztes Jahr darüber gesprochen, und jetzt wo wir uns zum zweiten Mal fürs Final Four qualifiziert haben, musste es sein“, lacht Christian Petersen, der die fünf Trikots jeweils am Saisonende ersteigert hat und das Sakko bei Meiken Wilhelm anfertigen ließ.

Christian Petersen mit seinem neuen Sønderjyske-Sakko.

Nicht nur schick gekleidete Sønderjyske-Fans waren im „Boxen“ anwesend, auch viel Handball-Prominenz.

Nationaltrainer Nikolaj Jacobsen sah sich die beiden Halbfinals an und gab bei einem Interview im VIP-Bereich Sønderjyske auch lobende Worte mit auf dem Weg.

„Sønderjyske ist noch ein junger Klub. Für den Aufbau einer Kultur ist es meiner Ansicht nach ein wichtiger Schritt gewesen, Thomas Mogensen zu holen. Thomas Mogensen ist immer für Herz und Fight bekannt gewesen, und ich bin mir sicher, dass es mit ihm an der Spitze in den nächsten Jahren gelingen wird, sich den Top 4 in der dänischen Liga zu nähern“, sagte Nikolaj Jacobsen vor geladenen Gästen im VIP-Vereich von „Boxen“.

Fünf Sønderjyske-Trikots wurden für das neue Sakko geopfert.